Die 5 gefälschten Shoas/Teil 3, "Sekte", die 10.te Atommacht, "Forensische Psychiatrie"
- Edda Wittke
- 23. Aug. 2024
- 36 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 15. Apr.
"Messias & Sekte"
Zitat bpb-Demokratie stärken-Zivilgesellschaft fördern G. Schneider, Chr. Toyka-Seid: „Mit ‚Sekte‘ wird eine Glaubensgemeinschaft bezeichnet, die sich von einer größeren Gemeinschaft, man sagt auch ‚Mutterreligion‘, abgespalten hat. Oft glauben die Sekten-MitgliederInnen, den besseren oder einzig richtigen Weg zum Heil oder zur Erlösung gefunden zu haben. Der Begriff ‚Sekte‘ hat heute einen abwertenden Beiklang. Es gibt nämlich Sekten, in denen die MitgliederInnen manipuliert und so beeinflusst werden, daß sie fast willenlos ihren Führern folgen. Viele Sekten-MitgliederInnen gelten als fanatisch, weil sie nicht bereit sind, sich mit kritischen Fragen auseinanderzusetzen.“
Viele verspotten Jesus von Nazareth nämlich auch noch als „jüdischen Messias und Sektenführer, der den JüdInnen gesteht, daß er nicht gekommen sei, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert und somit auch die 5 Shoa’s gg. sie.“
SEINE Worte sind metaphorisch: ER wollte aufzeigen, daß SEINE Botschaft Kontroversen verursachen und Menschen spalten würde, insbesondere wenn sie sich entscheiden, ob sie IHM folgen oder nicht.
Dr. phil. Michael Schmidt-Salomon vertuscht, daß auch Judentum und Islam "Religion rund um die Uhr" ist s. g'ttliche Haar-/Kleidergesetze, Beschneidung zwecks Identifizierung, Allah's Befehl, daß Muslime täglich 50 Gebete verrichten müssen ... . Unter dem Felsendom liegt der Felsen, an dem „G’tt/Allah den ersten Menschen erschuf. G’tt/Allah befahl dem Stammvater der Juden & Muslime Abraham, Sohn Isaak bzw. Ismael als Menschenopfer auf diesem Fels zu schlachten & zu verbrennen.“ 40 Muslime ohne Schuhe müssen 2x/Woche, nachdem sie sich im Badehaus gewaschen und reich bestickte Gewänder aus Seide & goldverzierte Gürtel angezogen haben, diesen „heiligen Felsen“ mit einer Tinktur aus Safran, Amberbaumharz, persischem Rosenwasser einreiben.
Hijab schützt vor bösen Blicken. Allah sagt: "Prophet, sag zu Deinen Frauen, Töchtern, Frauen der Gläubigen, daß sie ihre Obergewänder über sich herabziehen sollen. Das ist besser geeignet, daß sie bekannt werden und nicht mißbraucht werden. Und Allah ist allzeit verzeihend und barmherzig." (Qur'an, Sure Al-Ahzab Vers: 59). Feierlichkeiten, die von der Bangsamoro Women Commission geleitet werden, sind die Anerkennung für Millionen muslimischer Frauen, die sich freiwillig dafür entscheiden, den Hidschab zu tragen und ein bescheidenes Leben zu führen.
YHVH's Missionierungsauftrag an Abraham, Mosche und seine JüdInnen
„‘MEINE Geschöpfe kannten MEINEN Namen nicht, bis Du/Ihr ihn ihnen kundgetan hast/habt. ICH werde Dich/Euch als MEINE/N Partner/Innen bei der Erschaffung der Welt betrachten.‘ (Gen. R. 43). 'Wir, die Kinder Abrahams, sind die Mitglieder des ewigen Bundes & der Partnerschaft, die G'tt mit Abraham, unserem Vater, geschlossen hat.‘
Im Alter von 3 Jahren erkannte Abraham, wie uns unsere Weisen berichten (Nedarim 32a), daß es nur einen G‘tt gibt, den Schöpfer des Himmels & der Erde. Abraham widmete sein ganzes Leben der Verbreitung des Wissens über G‘tt. G‘tt war der Einzige im Himmel (auf der Erde kannte ihn noch niemand außer Abraham), und Abraham war der einzige Mensch auf Erden, der G‘tt kannte und ihn anbetete. Abraham war als ‚Ho-Ivri/Hebräer‘ bekannt, was auch ‚der-eine-auf-der-anderen-Seite‘ bedeutet, denn die ganze Welt war auf der einen Seite, und er allein war auf der anderen. Doch schon bald wurde der ‘G‘tt Abrahams‘ immer mehr Menschen bekannt. Jeder Mann, der Abrahams Zelt verließ, und jede Frau, die Saras Zelt verließ, hatte etwas über G‘tt gelernt und segnete den ‘G‘tt Abrahams'. Selbst heute noch, wenn wir uns in unserem Schemone-Esrej-Gebet 3x täglich an G‘tt wenden, beten wir zum ‘G‘tt Abrahams, Isaaks und Jakobs‘. Dies betont auch, daß die jüdische Vorstellung von G‘tt einzigartig und außergewöhnlich ist und sich von der Vorstellung von Gott, die alle anderen Nationen der Welt haben, stark unterscheidet. Obwohl viele Nationen der Welt den Götzendienst, wie er in alten Zeiten praktiziert wurde, aufgegeben haben und auch von Gott dem Schöpfer oder von dem einen Gott und dergleichen sprechen, ist es nicht der ‚G‘tt Abrahams‘, den sie verehren, sondern ihre eigene Vorstellung von Gott, die sich radikal von unserer unterscheidet. Der Unterschied ist tief verwurzelt und läßt sich am besten an der unterschiedlichen Lebensweise von JüdInnen und NichtjüdInnen erkennen. Von unserem Vater Abraham haben wir nicht nur wahre Ideen, sondern auch wunderbare Charakterzüge geerbt. Wie wir aus der Tora über das Leben Abrahams erfahren und was wir von unseren Weisen des Talmud und Midrasch lernen, war Abraham die Verkörperung der höchsten Charaktereigenschaften. Eine davon war die Eigenschaft der liebenden Güte, die in ihm grenzenlos war. Er liebte alle Menschen, selbst völlig Fremde. Seine Liebe zu den Menschen drückte sich auf vielfältige Weise aus, nicht zuletzt in der Gastfreundschaft, die er täglich in Perfektion praktizierte. Obwohl er viele DienerInnen hatte, die bereit waren, seine Anweisungen auszuführen. Was die Demut betrifft, so erkennt die Tora nur eine Person an, die demütiger war als Abraham: das war Mosche Rabbenu.
Abraham war nicht nur ein Oberhaupt, wie viele andere Oberhäupter, die in diesem Teil der Welt lebten; er war der größte Fürst von allen. Könige und Fürsten suchten seine Freundschaft und seinen Rat. Der erhabene Pharao, der ‚Gottkönig‘ von Ägypten, der mächtige Abimelech, König der Philister, die mächtigen hethitischen Fürsten, sie alle erkannten Abraham als g‘ttlichen Führer & Propheten an. Abraham selbst betrachtete sich jedoch als gewöhnlichen Sterblichen ‚Ich bin nur Staub und Asche‘.
Abrahams Stellung in der Welt und die hohe Wertschätzung, die ihm entgegengebracht wurde, lassen sich an der folgenden talmudischen Aussage ablesen: An dem Tag, an dem Abraham, unser Vater, starb, standen alle Oberhäupter der Nationen der Welt in einer Reihe (wie Trauernde) und klagten: 'Wehe der Welt, deren Führer fort ist! Wehe dem Schiff, dessen Kapitän verloren ist!‘ (B.B. 91a).
Ebenso hatte G‘tt ihn in seinem Alter mit einem Sohn gesegnet und versprochen, daß er durch Isaak der Vater einer großen jüdischen Nation werden würde. Doch bevor Isaak überhaupt verheiratet war, befahl G‘tt Abraham, seinen geliebten Sohn als Brand-Menschenopfer darzubringen! Hat Abraham protestiert? Hat er Fragen gestellt? Kein Wort. Im Gegenteil! Er führte G'ttes Befehl mit Eifer aus … ."
Zitat Rabbi Jizchak Luria/Kabbalisten: „Die 613 Mizwot sind Werkzeuge, die den gesamten Kosmos erfüllen, ihn reparieren, zum Ort der Harmonie umgestalten, der das grenzenlose G‘ttliche Licht empfangen kann. So sind WIR beauftragt, diese Welt durch unser Ausführen der Mizwot für das jüdische Messianische Zeitalter vorzubereiten. Dann wird es möglich sein, alle G'ttlichen Gebote in ihrem vollen Ausmaß zu beachten, auch in ihrem idealen Kontext, in dem das G'ttliche Licht die Welt erfüllen wird. Die Tora verordnet, auf die Weisen zu hören, die Weisen des Talmuds behaupten sogar daß die rabbinischen Erlasse dem EWIGEN noch teurer sind als SEINE eigenen Gebote. Stärkster Ausdruck G'ttlichen Willens sind nicht die Gebote, die ER uns ausdrücklich angeordnet hat, sondern die, die von jüdischen Gemeinden durch das hingebungsvolle Studium SEINER Tora, durch das sie wahrhaftig Eins mit IHM werden, 'instinktiv' zu entdecken vermögen."
Tora/Tanach: Unreinheit bei Frauen wg. Menstruation und Wochenbett
JHWH zu Mosche: „Nichts Heiliges soll sie anrühren, zum Heiligtum soll sie nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinigung erfüllt sind.“
„Mann & Frau dürfen während dieser Zeit keine ehel. Beziehungen haben. Es treten eine ganze Reihe Benimmregeln in Kraft, um sich konstant an den veränderten Status der Frau ‚zu erinnern‘. Sie teilen in dieser Zeit nicht das Bett, es gibt 2 gleich große Einzelbetten, die man leicht auseinanderschieben kann. Entdeckt die Jüdin einen Blutfleck, ist sich aber nicht sicher, ob das Blut aus ihrem Unterleib stammt, gibt es eine Folge komplizierter Kriterien, die vom Rabbinatsgericht aufgestellt wurden, um den Sachverhalt zu beurteilen, ob die Frau nun als rituell unrein ist oder nicht. Rabbiner erwarten von der JüdIn nicht, die Kriterien selbst zu kennen, sie soll Rat bei einem Rabbiner suchen, 'da er sich in dieser Materie auskennt‘. Hat eine Frau ihren Blutfluß, soll sie 7 Tage für unrein gelten. Die Person/Klinikpersonal, die/daß sie anrührt, wird unrein bis zum Abend. Alles, worauf sie in dieser Zeit liegt und sitzt, wird unrein. Die Person/Klinikpersonal, die/daß ihr Lager anrührt, etwas anrührt, worauf sie gesessen hat, soll seine Kleider waschen, sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend. Die Person/Klinikpersonal, die/daß etwas anrührt, das auf ihrem Lager gewesen ist oder da, wo sie gesessen hat, soll unrein sein bis zum Abend. Liegt ein Mann bei ihr und ihr Blutfluß beginnt, wird er 7 Tage unrein und das Lager, darauf er gelegen hat, wird unrein. Hat eine Frau den Blutfluß eine lange Zeit, zu ungewöhnlicher Zeit oder über die gewöhnliche Zeit hinaus, so wird sie unrein, solange sie ihn hat; wie zu ihrer gewöhnlichen Zeit, so soll sie auch da unrein sein. Jedes Lager, worauf sie liegt die ganze Zeit ihres Blutflusses, soll gelten wie ihr Lager zu ihrer gewöhnlichen Zeit. Alles, worauf sie sitzt, wird unrein wie bei der Unreinheit ihrer gewöhnlichen Zeit. Die Person/Klinikpersonal, die/daß davon etwas anrührt, wird unrein, soll seine Kleider waschen, sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend. Wird sie rein von ihrem Blutfluß, soll sie 7 Tage zählen, danach soll sie rein sein. Am 8.ten Tage soll sie 2 Turteltauben oder 2 andere Tauben nehmen, zum Priester bringen vor den Eingang. Der Priester soll die eine zum Sündopfer bereiten, die andere zum Brandopfer und die Frau entsühnen vor dem HERRN wegen ihres Blutflusses, der sie unrein macht. Und ihr sollt die Israeliten bewahren vor ihrer Unreinheit, daß sie nicht sterben in ihrer Unreinheit, wenn sie MEINE Wohnung unrein machen, die mitten unter ihnen ist. Nach Geburt eines Jungen ist die Frau nach 7 Tagen weitere 33 Tage unrein, nach Geburt eines Mädchens 66 Tage. Diese Periode wird durch ein 1jähriges Schaf als Aufstiegsopfer & eine Taube oder Turteltaube als Sündopfer (Reinigungsopfer) für den Priester beschlossen, alternativ für das Schaf 2 Turteltauben bzw. andere Tauben.
‚Sei nur stark, kein Blut zu essen, denn Blut ist das Leben. Wenn schon beim Blute, vor dem es den Menschen ekelt: wer sich davon fern hält, empfängt Lohn, wie viel mehr wird, wer von Blutschande, Raub wozu das Gemüt des Menschen Lust & Begierde hat, sich fern hält, für sich, seine Nachkommen, die Nachkommen seiner Nachkommen, bis ans Ende aller Geschlechter, Verdienste erwerben.‘
UNREINHEITSVERBOTE sind wie im Islam lebenswichtig. Die Tora/das jüd. Gesetz bestimmt, den Bau einer Mikwa dem einer Synagoge vorzuziehen. Für diesen Zweck ist es erlaubt, eine Torarolle zu verkaufen. Kommen Mann & Frau nicht zusammen, ‚entsteht‘ keine jüdische Gemeinde.“
Zitat Rabbi Nehorai Daus: „Im Sohar steht ‚Wären die Israeliten Zaddikim gewesen, also Menschen, die nicht gesündigt haben, dann hätte im Tempel ein Feuer in Gestalt eines Löwen ihr Opfer verzehrt. Doch sie verhielten sich nicht wie Zaddikim, deshalb kam das Feuer in Gestalt eines Hundes (Sohar Chadasch, Paraschat Teruma). Am Ende von Kapitel 7/ Parascha: ‚Dies ist, was G’tt Mosche am Berg Sinai befohlen hat, an dem Tag, an dem ER dem Volk Israel auftrug, IHM Opfergaben darzubringen, in der Wüste Sinai.‘
Midrasch Tanchuma: In der Zeit, in der G’tt Israel die Korbanot befohlen hat, versammelten sich alle Völker bei Bileam und fragten ihn: ‚Warum hat G’tt dem Volk Israel Korbanot befohlen und uns nicht?‘ Er antwortete: ‚Ihr Schwachköpfe dieser Welt! Die Israeliten haben die Tora bekommen, deshalb wurden ihnen die Korbanot befohlen, euch jedoch nicht, da ihr die Tora nicht bekommen habt.‘ Lt. Midrasch hatte G’tt den anderen Völkern auch die Tora angeboten, doch sie lehnten sie ab.
Ben Isch Chai, Rabbi Josef Chaim (1832−1909), gibt zu bedenken: 'Dieser Midrasch bedarf einer Erklärung. Die Korbanot werden als Sühne für die Sünden benötigt. Auch andere Völker, die die Tora nicht erhalten haben, benötigen die Korbanot, denn für die NoachidInnen, also NichtjüdInnen, die sich zu G’tt und zur Tora bekennen, gelten ebenfalls 7 Mizwot, die sogenannten Noachidischen Gebote. Auch die NoachidInnen sollten demnach die Möglichkeit haben, ein Korban zu bringen, um ihre Sünden zu sühnen. Was ist also der Grund dafür, daß den Völkern nicht befohlen wurde, zu opfern?'
In seiner Antwort auf diese Frage zitiert Ben Isch Chai die Gemara im Talmud Jeruschalmi (Masechet Makot, Kapitel 2 Halacha 6): ‚Die Weisheit wurde gefragt, was die Strafe eines Sünders sei. Sie sagte: ‚Sünden sollen vom Bösen verfolgt werden.‘ Daraufhin wurde die Prophezeiung gefragt, und sie sagte: ‚Die Seele, die sündigt, sie soll sterben.‘ Dann wurde die Tora gefragt, und sie sagte: ‚Er soll ein Korban bringen, und es wird gesühnt werden.‘ Weiter antwortet Ben Isch Chai: 'Opfer als Sühne darzubringen, kommt von der Tora, daraus folgt, daß nur derjenige, der die Tora akzeptiert hat, auch das Recht hat, auf diese Art Sühne zu tun.' Dann führt Ben Isch Chai den Midrasch an, der erzählt, daß die Völker zu Bileam kamen und ebenso wie Israel die Möglichkeit nutzen wollten, ihre Sünden mittels Korbanot zu sühnen. Doch Bileam antwortete ihnen: ‚Die Tora ist wie ein Paket, das man kauft. Wer bereit ist, das ganze Paket zu nehmen, bekommt auch die Korbanot. Doch ihr, die ihr die Tora nicht bekommen habt, bekommt auch nicht die Korbanot.‘
Ich habe eine andere Erklärung für den Midrasch im Talmud (Megila 31b) gefunden: Awraham sprach mit G’tt und sagte: 'HERR der Welt, vielleicht wird Israel vor DIR sündigen, und DU wirst sie bestrafen wie die Generation von der Flut und die Generation von Babylon.' Der EWIGE sagte: ‚Nein.‘
Awraham fragte: ‚HERR der Welt, woher werde ich es wissen, was ich sie lehren soll, damit ihre Sünden gesühnt werden?‘ Da sagte G’tt zu ihm: ‚Bringe MIR eine 3jährige Färse.‘“
Die Asche des makellosen Brandtieropfers "Rote Kuh" zur Herstellung des Reinigungswassers:

Zitat csi-aktuell: "Reinigungswasser beseitigt nur eine ganz bestimmte Unreinheit: Verunreinigungen durch Kontakt mit Toten (V. 11-19). Diese Unreinheit wiegt sehr schwer, weil G‘tt dem Tod gegenüber auf maximale Distanz geht. G‘tt ist ein G‘tt des Lebens, ja sogar die Quelle des Lebens. Nichts steht stärker im Gegensatz zu G‘tt als d. Tod, der Kontakt mit Toten als sündhaft gewertet, Reinigungswasser, für kultische Reinigungsriten absolut untypisch, als Sünden tilgend angesehen. Jedenfalls steht der Tod im krassen Widerspruch zu G‘tt. Das ist eindeutig. Entsprechend hart fallen die Maßnahmen aus, wenn jemand in die Stiftshütte/den Tempel kommt und diese Unreinheit in die Wohnung G‘ttes trägt. Diese Person soll ausgerottet werden. Sollte hier Todesstrafe oder ein kommendes Todesschicksal gemeint sein, was für „karat“ nicht ganz sicher ist, dann erklärt sich dies leicht. Denn wer mit dieser schlimmen Unreinheit in die Wohnung G‘ttes kommt, obwohl es doch ein Leichtes ist, sich vorher zu reinigen, der beleidigt G‘tt ins Angesicht. Gott ist zwar gnädig, aber dummdreist herausfordern läßt er sich nicht."
Bild unten: Im Hintergrund der Heilige Yucca Mountain der IndianerInnen/Nevada "als" Atommüllendlager ...

„Muslim" Simran Jeet Singh "trifft Jüdin“ Ilyse Morgenstein-Fürst:
"Birthlight Taglit sponsert amerikanische JüdInnen, die noch nie in Israel waren, um nach Israel zu gehen und ihr Geburtsrecht zu erfüllen. Aber das Konzept davon, dieses Konzept der eingebrannten Blutlinie, fühlte sich so eugenisch und verstörend und ausgrenzend an. Und ehrlich gesagt, fühlte es sich für mich wie Nazi-Propaganda an, als ob ich mich daran erinnere, daß ich das als gewalttätig empfunden habe, als ich aufwuchs. Wie bringe ich das in Einklang? Ich weiß es nicht. Ich habe das Gefühl, daß ich sowohl mit meiner Identität als auch mit meiner Ausbildung einzigartig positioniert bin, um zu sagen: Was würde passieren, wenn wir ein bißchen mehr darüber wüßten? Wie könnten wir Solidarität zwischen diesen Gemeinschaften sehen, die wirklich radikal unterschiedliche politische Ansichten haben oder einige Lackmustests haben, die die andere nicht besteht, aber was wäre, wenn wir auch sehen könnten, daß es die gemeinsame Geschichte d. Rassifizierung zw. JüdInnen & Muslimen gibt, die produktiv sein könnte, da wir alle GERNE gegen die weiße christlich-edomitische/Schwein/Sau-Vorherrschaft und völkermörderische Akteure kämpfen müssen."
Lt. BpB stammen die Vorfahren der heute in Europa lebenden Roma und Sinti ursprünglich aus Indien bzw. dem heutigen Pakistan, daß seit seiner Unabhängigkeit Ort gewaltsamer Auseinandersetzungen zw. verschiedenen Volks-/ Glaubensgruppen ist. Ihre Militär-Einheit führte Krieg gg. das Osmanische Reich/Islam. Seit dem 8.-10. Jh. wanderten sie über Persien, Kleinasien, Kaukasus (Armenien), vom 13.-14. Jh. über Griechenland, Balkan nach Mittel-/West-/Nordeuropa, nach Spanien über Nordafrika. Als sie Ende des 14. Jh. in Mitteleuropa ankamen, wurden sie als PilgerInnen angesehen, erhielten von Königen u. Fürsten Geleitbriefe die es ihnen erlaubten, von Landschaft zu Landschaft zu ziehen, auf Unterstützung vertrauend, aber immer vor dem Hintergrund, daß sie wieder zurückgehen würden. Sie blieben, das Wohlwollen schwand und durch Ablehnung ersetzt. Ihre Sprache und ihr Aussehen hoben sie von der ansässigen Bevölkerung ab, sie erlitten wiederholt Schikanen oder Schlimmeres durch die örtliche Mehrheit. „ZigeunerInnen nach Hause zu schicken war keine Option – keine Nation hieß sie willkommen, da ihre Herkunft aus Indien der westlichen Welt bis ins 18. Jahrhundert unbekannt war." Ende des 17. Jh. folgten England, Frankreich, Portugal Spanien bzw. jedes europäische Land mit Besitzungen in der Neuen Welt der Praxis „ZigeunerInnen nach Amerika zu deportieren. Roma-SklavInnen wurden erstmals 1498 mit Kolumbus nach Amerika verschifft, Spanien verschiffte 1762 - 1800 Roma-SklavInnen in seine Kolonie in Louisiana, Schottland Roma-SklavInnen nach Virginia, England nach Virginia und einige Zigeuner nach Barbados und Australien.“
Eine genaue Schätzung ihrer Zahl ist schwer zu erreichen. Wenn sie überhaupt in einer Volkszählung gezählt werden, dann nach ihrem Herkunftsland. Schätzungen über die Gesamtbevölkerung der ethnischen Roma/Sinti in den USA reichen von weniger als 100000 bis zu einer Million.
(Muslimisch/Jüdische) Tabus trennen sie von den Nicht-Roma/-Sinti: Sie trennen die Kontamination der unteren Körperhälfte der Erwachsenen (insbesondere der Genitalien und Füße) von der Reinheit der oberen Hälfte (insbesondere des Kopfes und des Mundes). Die Taille teilt d. Körper eines Erwachsenen. Das Roma-Wort für Taille/Maskar bedeutet "räumliche Mitte von allem". Bei Verschmutzungen können sie aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden, deshalb versuchen sie, ungereinigte Dinge zu vermeiden, die die untere Körperhälfte berührt haben, um ‚Umweltverschmutzung‘ zu vermeiden. Dementsprechend muß derjenige/diejenige, der/die seinen/ihren Unterkörper berührt, seine Hände waschen, um sie zu reinigen. In ähnlicher Weise sind Objekte, die mit den Füßen berührt wurden, wie Schuhe und Böden, unrein, und im weiteren Sinne sind auch Dinge, die den Boden berühren, wenn jemand sie fallen läßt, unrein. Sie markieren das untere Ende von Bettdecken mit einem Knopf oder Band, um zu vermeiden, daß sie versehentlich das Fußende auf ihr Gesicht setzen. Tabus gelten am ehesten für erwachsene Zigeuner, die diesen Status erreichen, wenn sie heiraten. Das gebärfähige Alter aktiviert Tabus für Männer und vor allem für Frauen vollständig. Bei der Geburt gilt der Säugling als völlig kontaminiert oder verunreinigt, weil er aus der unteren Körpermitte stammt. Auch die Mutter gilt aufgrund ihres intensiven Kontakts mit dem Säugling als unrein. Wie in anderen traditionellen Kulturen werden Mutter und Kind für eine gewisse Zeit isoliert und andere weibliche Mitglieder übernehmen die Haushaltsaufgaben des Waschens und Kochens.
Indiens Eugenik-Zwangssterilisationen/ Massensterilisationszentren
2024: Vor allem arme Frauen aus niedrigeren Kasten oder mit geistigen Einschränkungen sind betroffen. Frauen werden nicht ausreichend aufgeklärt, um eine informierte Entscheidung treffen zu können. Mitte der 70er Jahre rief Indira Gandhi den Ausnahmezustand aus weil die innere Sicherheit gefährdet sei, es gab Unruhen gg. die Regierung, Massenstreiks, Demonstrationen. Der Premierministerin wurde vorgeworfen, Wahlen manipuliert zu haben, daraufhin wurden viele oppositionelle Politiker verhaftet. In diesen Jahren stieg zudem die Bevölkerung in Indien rasant und völlig unkontrolliert an. Die Idee der Familienplanung: Sterilisation. So haben in dieser Zeit mehrere Millionen Inder ihre Fruchtbarkeit verloren. Und nicht immer freiwillig: Polizeikommandos holten Männer von der Straße, zwangen sie zur Sterilisation. Ein Trauma für viele Inder. Heute versuchen die Politiker es anders herum und schaffen Anreize für eine "Sterilisation": 25 Euro Prämie, Frauen nehmen nach der OP an einer Verlosung teil mit der Chance auf ein Auto oder einen Kühlschrank als Hauptgewinn, Männer bekommen ein Gewehr samt Waffenschein. Trotz Armut & Unterernährung testete das Land 1974 die Atombombe, ein deutliches Signal nicht nur Richtung Pakistan, vor allem Indiens Bemühen, als eine gleichrangige Großmacht mit der Volksrepublik China anerkannt zu werden.“
Kumari/Mädchen, Nepal: Im Kleinkindalter zw. 2-4 Jahre anhand 32 körperlicher Merkmale & ihrem Geburtshoroskop aus einer angesehenen Newar-Familie ausgewählt und als „lebende Göttin“ verehrt. Bei Auftritten sitzt sie in ein rotes Gewand gekleidet regungs-/bewegungslos und relativ stumm auf ihrem Thron, empfängt PilgerInnen, um sie zu segnen. Ihre Füße, die verehrt werden, dürfen den Boden nicht betreten oder berühren, da dieser als unrein gilt. Sie „ist die Inkarnation“ der furchterregenden hinduistischen Göttin Taleju.
Ukraine, die 10.te Atommacht
2004: Zitat Oleh Tjahnybok/Svoboda, Gedenkveranstaltung f. einen UPA-Kommandeur: "Ihr seid ukrainische Nationalisten, ukrainische Patrioten! Ihr müßt die Helden werden, die heute die Erde unter unseren Füßen verteidigen! Sie hängten sich Gewehre um den Hals, gingen in die Wälder, kämpften gegen Russen, Deutsche, Judenschweine und sonstiges Gesindel, welches uns den ukrainischen Staat wegnehmen wollte! Man muß endlich die Ukraine den Ukrainern geben!" 2005 schrieb er einen offenen Brief an den Präsidenten, in dem er ihn aufforderte, "den kriminellen Aktivitäten des ukrainischen Judentums ein Ende zu setzen".
2012: Grzegorz Rossolinski-Liebe wurde in der Ukraine angegriffen, weil er 2 Vorträge über den ukrainischen faschistischen Politiker Stepan Bandera und die ethnische und politische Gewalt der OUN und UPA hielt. Die rechtsgerichtete ukrainische nationalistische Partei Svoboda organisierte eine große aggressive Demonstration vor der Botschaft mit Transparenten, auf denen er als „liberaler Faschist, Nazi, Provokateur, verlogener Enkel von Goebbels“ bezeichnet wurde. Auf verschiedene Weise wurde Druck auf die Institutionen ausgeübt, damit seine anderen Vorträge abgesagt werden.
2012: "Wähler, die von der traditionellen politischen Klasse enttäuscht und ungeduldig auf radikale Veränderungen warten, wurden von der Rhetorik der Svoboda, von ihrer Nähe zum Volk und ihren Volksinitiativen verführt.“
10.7.2013: Israel fordert die EU auf, die ukrainische Partei Svoboda wg. Antisemitismus zu boykottieren.
22.2.2014: Zitat Olaf Sundermeyer: „Die ukrainischen Fußballfans sind gewaltbereit, rassistisch, antisemitisch, antirussisch. Sie träumen nicht von einer Demokratie nach Vorbild der europäischen Union.“ Sie beteiligten sich an den Protesten auf dem Maidan in Kiew und sind der militante Arm der rechtsradikalen Svoboda.
20.5.2014: Zitat WJC-Vicepresident Josef Zissel: „Svoboda stellt keine Bedrohung für uns JüdInnen dar. Unser wahrer Feind sind die Russen. Es stimmt, daß sie die einzige große Partei ist, die Chmelnitzky, Bandera, Schuchewytsch zu ihren Helden macht, was zugegebenermaßen unangenehm ist, aber trotzdem ist sie nicht antisemitisch!" ???
Svoboda ist immer noch in der extremen Rechten verankert und arbeitet mit Vitali Klitschko zusammen. Außenpolitisch bedeutet dies „daß die Ukraine der NATO beitritt, mit Atomwaffen aufrüstet, alle postsowjetischen Kooperationsorganisationen verläßt. Svoboda ist die einzige Partei, die die Einwanderung, die niedrig ist, kritisiert und Maßnahmen zu ihrer Begrenzung vorschlägt, wie z. B. die Einschränkung des Zugangs zum Universitätssystem für ausländische Studierende, die Verleihung der ukrainischen Staatsbürgerschaft nur an in der Ukraine geborene oder "ethnische Ukrainer". Die Partei bestreitet, fremdenfeindlich zu sein, lehnt aber den Multikulturalismus ab. "Wir verteidigen die Familienwerte und ein Europa der Nationen gegen den Multikulturalismus, den ich als eine Politik betrachte, die darauf abzielt, verschiedene Kulturen zu verschmelzen, was nicht möglich ist", sagte Juri Lewtschenko, ein hochrangiger Kader der Svoboda. "Schauen Sie sich Ihr eigenes Land an: Die Einwanderung hat keine neue Kultur hervorgebracht, sondern nur Ghettos. Es ist nicht logisch, Menschen unterschiedlicher Kulturen in ein und derselben Stadt leben zu lassen. Das kann nicht funktionieren."
Einige Ukrainer, verärgert und enttäuscht von der Orangenen Revolution, haben sich dazu entschlossen, extremistische Parteien zu wählen, mehr aus Ärger als aus echten ideologischen Gründen.
2016: Dynamo Kiew selbst reagierte fragwürdig: In einem TV-Interview schlug Stadionchef Wladimir Splitschenko als Reaktion auf die zu bedauernden Ausschreitungen "die Trennung von weißen und schwarzen Zuschauern" vor.
2019/2020: Lt. Anti-Defamation League-Umfrage „Antisemitismus 2019“ i. A. von 18 Ländern waren ¼ der Befragten antisemitisch. 70 % in der Ukraine, 70 % in Ungarn, 50 % in Polen stimmten der Aussage zu „JüdInnen haben zu viel Macht in der Geschäftswelt.“
Tatsächlich sind diese antisemitischen Züge auch bei einigen Personen in der akademischen Welt vorhanden. Dies wurde kürzlich durch einen Skandal. Lwiw ist die Hochburg der nationalistischen Bewegungen der Ukraine wie Svoboda, die z. B. den Abteilungsleiter der Polytechnischen Universität Lwiw zu ihren Mitgliedern zählt. Der Akademiker sagte kürzlich "daß sich die meisten ethnischen Ukrainer seit Jahrzehnten dafür entschieden haben, ihnen und ihren politischen Projekten zu folgen. JüdInnen haben unser Land in Sklaverei und Selbstzerstörung geführt, in der Ukraine besteht ihre Hauptaufgabe darin, die Ukrainer an der Leine zu führen, was sie seit Jahrzehnten erfolgreich tun."
Deswegen forderte die ukrainische Polizei eine Liste der JüdInnen an, die an lokalen Universitäten in einer ganzen Region in der Westukraine eingeschrieben sind. Diese formelle Anfrage wurde an Yakiw Zalischtschyker, Oberhaupt der orthodoxen jüdischen Gemeinde von Kolomyja, gerichtet. Das ukrainische Ministerium Polizeiabteilung für Strategische Untersuchungen (DSI) forderte zusätzlich die Privatadressen/-Telefonnummern.
Zitat Ararat L. Osipian: „Racial Profiling statt Verbrechensprävention. Die beunruhigendste Tatsache in dieser Geschichte ist, daß genau die Menschen, die sich mit Diskriminierung auseinandersetzen sollten, diejenigen sind, die sich aktiv an solchen Praktiken beteiligen. Als Ergebnis scheint es, daß dies nur ein Beispiel für polizeiliche Schikanen gegen eine bestimmte ethnische Gruppe ist. Solche Aktionen implizieren, daß diese Religionsgemeinschaft mit Extremisten gleichgesetzt wird. Dies ist besonders gefährlich, da dieses Gefühl implizit von den Strafverfolgungsbehörden des Landes toleriert wird, die ernsthafte Probleme wie Hassverbrechen bekämpfen sollen. Der Skandal in Kolomyja erregte sowohl in den lokalen Medien als auch in internationalen Gruppen einige Aufmerksamkeit. Innerhalb weniger Tage gaben die US-Senatoren Jacky Rosen und James Lankford eine offizielle Erklärung ab, in der sie den Vorfall verurteilten. Beide Politiker sind Co-Vorsitzende der überparteilichen Task Force des Senats zur Bekämpfung des Antisemitismus, die im Oktober 2019 ins Leben gerufen wurde. Die Senatoren erklärten sie seien ‚zutiefst besorgt über Berichte, wonach ein hochrangiger ukrainischer Polizeibeamter im Rahmen einer Untersuchung des organisierten Verbrechens eine Liste aller JüdInnen in der Stadt Kolomyja angefordert hat‘. Aus ihrer Sicht ist das Vorgehen der Polizei gegen die gesamte jüdische Gemeinde der Stadt nichts anderes als ein häßliches Beispiel für Antisemitismus. Den Senatoren zufolge beschwört der Vorfall ‚dunklere Zeiten herauf, in denen europäische Juden gezwungen wurden, ihre persönlichen Daten zu registrieren‘, was sich anscheinend auf die erzwungene Registrierung von JüdInnen durch die Nazi-Besatzungsbehörden während des 1.ten Atomweltkriegs bezieht. Joel Lion, Israels Botschafter in der Ukraine, sprach kürzlich über das wachsende Problem des Antisemitismus in der Ukraine und die allgemein schwache Reaktion der staatlichen Behörden: Der vielfältige, tolerante und integrative Charakter der ukrainischen Gesellschaft wird nun in Frage gestellt. Kiew muss jetzt ausdrücklich sein Bekenntnis zu Vielfalt, Toleranz und Inklusion unterstreichen. Wie die jüngsten Vorfälle gezeigt haben, können sich staatl. Behörden jedoch dafür entscheiden, genau das Gegenteil zu tun.“
Im letzten Jahr des 1.ten Weltkriegs wurden die Lemberger JüdInnen von einem grausamen Pogrom erschüttert. Nachdem der Kampf um Lemberg zwischen Polen & Ukrainern zugunsten der polnischen Kämpfer entschieden war, begannen polnische Milizen, Soldaten und Strafgefangene ungehindert mit Plünderungen und Massakern an den Lemberger JüdInnen, bei denen mehr als 73 Personen ermordet, hunderte verletzt und finanziell geschädigt wurden.
31.3.2023/2024: Im Korruptions-Ranking schlägt die Ukraine Russland. Auslöser einer Großrazzia war die Festnahme der Leiterin der medizinisch-sozialen Expertenkommission zur Einschätzung von Behinderungsgraden im Gebiet Chmelnyzkyj Anfang Oktober 2024. Die Frau, die für die Partei von Präsident Selenskyi im Gebietsrat saß, soll Tausende Ukrainer gegen Geld und Juwelen als behindert und damit als wehruntauglich eingestuft haben. Selenskyj hatte den ukrainischen Generalstaatsanwalt Kostin nach Aufdeckung eines weit verzweigten Korruptionssystems in seiner Behörde aufgefordert, die "politische Verantwortung" zu übernehmen: dieser erklärte nun seinen Rücktritt. Lt. einer Geheimdienst-Untersuchung waren viele Beamte von der Wehrpflicht befreit worden. Transparency International verweist auf den jüngsten Skandal im Verteidigungsministerium, das deutlich überteuerte Lebensmittel für das Militär eingekauft hatte.
25.9.2024: Über die Alliierten im 1.ten Atomweltkrieg sagt der Musiker Sebastian Krumbiegel: „Wir können froh sein, daß die reingegrätscht sind, sich nicht rausgehalten haben. Deutschland muß Waffen an die Ukraine liefern, um Putin zu stoppen.“?
Rote Linie weit überschritten!!!
Statt lt. GG, StGB Hilfe vom Staatsschutz, PolitikerInnen bekommen wir ChristInnen wieder nur die (österreichische) Auslöschung des Christentums!
1861-1863: schickt Österreich uns seinen Georg Heinrich Ritter von Schönerer nach Tübingen und Stuttgart-Hohenheim;
1979, England/15.7.2021, München, Staatstheater am Gärtnerplatz
„‘Monty Python’s Life of Brian‘-Komödie der britischen Komikergruppe Monty Python: 'Der naive unauffällige Brian, zur selben Zeit wie Jesus geboren, wird durch Mißverständnisse gg. seinen Willen als Messias verehrt. Weil er sich gg. die römische Besatzer engagiert, findet er schließlich in einer Massenkreuzigung zusammen mit Jesus sein Ende. Judas wird zu Judith Ischariot, andere Protagonisten nennen sich Schwanzus Longus, Rübennase usw.'“ ???;
1989 Film „Jesus von Montreal“/Kanada-Frankreich
„Daniel inszeniert i. Auftrag Pater Raymond Leclerc's ein modernes Passionsspiel über den Leidensweg Jesu, das ‘Bibel-Original‘ will das Publikum nicht mehr sehen. Der 'eigentliche' Name von Jesus wird mit Yeshu Ben Panthera angegeben, also dem Sohn von Panthera, der als römischer Soldat im Jahr 6 A.D. in Kapernaum stationiert gewesen sei … Das schwere Holzkreuz stürzt um, begräbt Daniel unter sich, er kotzt … Nur das jüdische Krankenhaus will den tödlich verletzten Daniel aufnehmen, was als Anspielung darauf verstanden werden kann, daß Jesus zwar auch von den anderen monotheistischen Weltreligionen vereinnahmt wird, im Islam als Prophet und im Christentum als Messias, er selbst jedoch der jüdischen Religion angehörte. Zugleich handelt es sich um die Parallele zum Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Die Transplantation von Daniel's Organen Herz und Augen kann als Parallele zu den Wundern Jesu angesehen werden Heilung von Blinden etc., außerdem lebt ein Teil des toten Daniel dadurch in gewisser Weise fort, was auf die Auferstehung Jesu hinweist. Als Jesus am Kreuz stirbt, stehen ihm Frauen bei, bei Daniel während seines Sterbens im Krankenhaus, er hat hierbei die Arme auf dem OP-Tisch kreuzförmig abgespreizt.“ ???;
2001 schickt Österreich seinen Wolfgang Flatz nach Berlin/Prenzlauer Berg
Wolfgang Flatz tötete wie in der Tora eine Kuh, ließ sie per Hubschauber, d. h. wie aus dem „Himmel“ über dem Prenzlauer Berg abwerfen. Beim Aufprall explodierten in ihrem Inneren Feuerwerkskörper. Er hing daneben am Baukran im „weißem Laken“ als blutender Pseudo-Jesus im eigenen Blutrausch, windet sich, um nackt und mit ausgebreiteten Armen (= christl. Kreuz) in Christus-Pose zu schreien "Spring doch". Blutgier erwacht. Es stinkt nach Rauch zur Melodie „Wiener Blut“ und tanzenden „Menschen“. Faszination Fleisch, offene Wunden, in denen Leben pulsiert, saftiges Rot auf blaß schmerzender Haut. Flatz „verbrämt seine Aktionen mit Chiffren Kannibalismus und Christentum. Die zerschmetterte Kuh liegt vom gröllendem Publikum unbeachtet notdürftig zugedeckt draußen im Dreck. Flatz bekam zum Eintrittsgeld auch noch Spenden von Zigaretten- und Bierherstellern;
2024 schickt Österreich seine Florentina Holzinger
Zitat Puls24/Wien: „Holzingers Oper ‚Sancta‘. Obwohl der Abend mit dem gemeinsam mit dem Publikum gesungenen "Don't dream it, be it" aus der "Rocky Horror Picture Show" endet, gleicht er immer wieder einer radikalfeministischen Version von 'Jesus Christ Superstar'. Die Aufführung ist voller Wut … Die Frage, ob man die Art, wie man sich hier an der katholischen Kirche rächt, auch bei anderen Religionsgemeinschaften so freizügig umsetzen könnte, ist wohl kaum zu bejahen …
Am/in 30.5. Uraufführung Mecklenburgischen Staatstheater; 10.6. Wiener Festwochen; 5.10. Staatsoper Stuttgart Premiere; November Volksbühne Rosa-Luxemburg-Platz Berlin mit ihrer Oper "nackte Frauen, Sex & Kannibalismus gg. das Christentum: Erlösung ist Sexarbeit, d. h. Jesus-Narziss und seine Flying Monkeys als Dauer-VergewaltigerInnen.“
"Gott/Jesus/Heiliger Geist/Trinity=Esau/Schwein/Sau/EDOM ist ein 'Roboterarm', der ein Kreuz in die Höhe hält, dann einen riesigen Abendmahlskelch. Eine Frau im Papstkostüm wird an den Roboterarm "Trinity" geschnallt, damit Frau & Maschine eins werden, langsam durch die Luft gedreht, auf den Kopf gestellt und fragt 'ob sie eine Heilige, Bedrohung, ein Alien ist?' Zum Abendmahl wird frisch herausgeschnittenes Menschenfett in der Pfanne ausgelassen 'wie in den KZ's' : einer Nackten entfernt man Haut, die in einen Wasserbehälter geschmissen wird, während eine andere Nackte in deren Wunde bohrt. Der Hautfetzen als gottgeweihte Reliquie in einer Pfanne gebraten und als Abendmahl-Hostie gegessen. Frauen modellieren Penisse, masturbieren, bis eine immer länger werdende rote Girlande herauskommt. 'Jesus Christus' kommt in Gestalt eines bekifften Weltverbessers mit Sonnenbrille und Plüschlamm über der Schulter und dem Spruch 'Sinners are the Winners!'. Daneben eine weibliche JesA-ChristA©, die an einer E-Zigarette zieht und andere nackte Frauen, die vor einem Kreuz ficken ... ."
Ein nackter weiblicher Jesus mit Dornenkrone, der Nonnen mit Wein verführt, "gespielt" von der Schweizer Schauspielerin Annina Machaz. "Sie hat sich als Frau nie benachteiligt gefühlt, Frauen können alles tun" behauptet sie, denn auch sie muß sich an die "7 jüdischen noachidischen Gesetze halten wie alle NoachidInnen". Sie ist stolz auf ihre Arbeit: „Ich habe für die Rolle viel recherchiert und wurde übrigens auch von einem Priester dafür gelobt wie charismatisch und feinfühlig ich Jesus spiele."
4 Bilder unten: "Sancta" in der Staatsoper Stuttgart/Baus
Tora/Tanach: Ware Frau
Bei Lilith handelt es sich um ein Stück jüdischer Mythologie, nicht christlicher!
Über Lilith wird im Talmud und in anderen jüdischen Quellen berichtet, die uns lange Zeit unzugänglich waren. „Vor Eva gab es die aus Lehm erschaffene Lilith“, heißt es im hebräischen Text. In d. Geschichte von Lilith ist der jüdische G’tt JHWH auf der Seite des Mannes und gegen die emanzipierte Frau.
Nach dem Recht der Schöpfung waren die Menschen gleich, aber JHWH gab Lilith „zum Gebrauch für Adam“. Irgendwann verlangte sie, beim Geschlechtsverkehr dominanter zu sein. Adam weigerte sich, so zu gehorchen, wie Lilith ihm gehorcht hatte, und ging zu JHWH, um sich zu beschweren. Nachdem Lilith von JHWH’s Zorn erfahren hatte, beschloß sie, aus dem Garten Eden zu fliehen. Lilith rief JHWH's geheimen Namen und nutzte seine Kraft, um sich über das Wasser zu erheben und von Eden wegzufliegen. Daraufhin schickte JHWH Engel, um sie zu Adam zurückzudrängen, aber Lilith verfluchte die Verfolger und wollte nicht zurück zu Adam gehen. Ein weiterer Grund für ihren Weggang war ihr Stolz, der im Ungehorsam gegenüber JHWH bestand.
JHWH verdammt Lilith, weil sie SEINEN wahren Namen ausspricht. Im jüdischen Glauben hat JHWH 7 Namen, die man aber nicht alle aussprechen darf. Sie verwandelte sich in eine Dämonin. JHWH hatte keine andere Wahl, als Eva zu erschaffen, die ihm im Gegensatz zu Lilith in allem gehorsam war.
Die erste Frau wurde schwer bestraft, aber die Art der Bestrafung wird in den Legenden unterschiedlich beschrieben. Einigen Mythen zufolge spürt Lilith täglich den Schmerz hunderter sterbender Kinder, andere sagen, daß sie verstümmelt wurde, wieder andere, daß Adams erste Frau einfach unfruchtbar wurde und nur Dämonen zur Welt brachte. Es wird angenommen, daß Lilith von dem Engel Samael gerettet wurde, der zu Luzifer/Satan wurde, waren durch gemeinsame Ziele und Bestrebungen geeint.
Die ersten Mythen entstanden zu einer Zeit, als die Menschheit von einem matriarchalischen zu einem patriarchalischen System überging, jeder Versuch von Frauen, ihre Rechte einzufordern, wurde von der Gesellschaft angefeindet. Lilith‘s Vorrangstellung in der Welt verweisen die Forscher eindeutig auf die früheren matriarchalischen Zeiten.
Einige Kabbalisten glaubten, daß Lilith Adam wirklich liebte und nur testen wollte, ob ihr Mann und JHWH sie liebten.
Die endgültige Zerstörung des guten und hellen mütterlichen Prinzips in der ersten Frau wurde durch die Erschaffung Evas aus der Rippe Adams zementiert.
Allein die Tatsache dieser Herkunft implizierte die Unterordnung der neuen Frau unter ihren Mann.
Die jüdischen Tora-AuslegerInnen glauben, daß die Sünde der ersten Frau Adams geringer war als die Evas: Lillith verließ den Garten Eden und JHWH war bereit ihr zu vergeben, aber Eva brach den Willen des Schöpfers, indem sie von der verbotenen Frucht aß.
Um ihre Freiheit zu bewahren, muß sie ihre Kinder aufgeben und stiehlt als Vergeltung den Samen „Adams“: das jüdische halachische Gesetz verbietet es, den Samen eines Mannes zu verschütten, Lilith nutzt dies bei der Selbstbefriedigung und in erotischen Träumen aus, um ihre eigenen Nachkommen zu zeugen. Daß sie Kinder tötet, steht für einen gewissen Wahnsinn, der mit ihrer Einsamkeit und Ausgrenzung einhergeht: in orthodoxen jüdischen Gemeinden ist es immer noch Tradition, daß kleine Jungen nachts nicht allein schlafen dürfen, und der Vater des Kindes ist verpflichtet, in der letzten Nacht vor der Beschneidung bis zum Morgengrauen die Tora über das Kind zu lesen.
Laut dem Zohar, einem Kommentar zur Tora, versuchte Lilith, König Salomon zu verführen. Um ihren Plan zum Erfolg zu führen, beschloß sie, sich als Königin von Saba auszugeben. Doch Salomo entdeckte den Betrug. Er ließ sich nicht von der blendenden Schönheit der angeblichen Königin von Saba täuschen, sondern lenkte die Aufmerksamkeit auf die behaarten Beine der Frau, die mit dämonischer, bestialischer Kraft gleichgesetzt wurden.
Zitat der jüdischen Mediaevistikerin Marianne Wallach-Faller & hagalil:
„Als Ersatz für Lilith baute (banah, 1. Mose 2. 22) JHWH für Adam eine zweite Frau aus Adams Seite: Eva, die nun nicht mehr gleich wie Adam erschaffen (jazar, 1. Mose 2. 7), sondern als eine Hilfe ihm gegenüber gebaut wurde. Während des Schöpfungsprozesses wurde so, entgegen JHWH’s ursprünglichem Schöpfungsplan, die Frau verkleinert – so wie dies auch beim Mond gegenüber der Sonne geschehen war (Chullin 60 b). Adam und Eva waren zunächst glücklich miteinander. Mit der Zeit aber verspürte Eva gelegentlich Fähigkeiten in sich, die unentwickelt blieben, und Adam begann sich mit der angepassten Eva zu langweilen. Immer häufiger träumte er von Lilith, und eines Tages überstieg Adam, als Eva gerade am Kochen war, die Mauer des Gartens Eden, um Lilith zu suchen. Er dachte, ihr fehle sicher der Mann, sodaß er sie leicht zu seiner Nebenfrau machen könnte. Als er Lilith fand, war sie gerade mit dem Studium der Tora beschäftigt – nicht unserer Tora aus Tinte und Pergament, sondern der mit schwarzem Feuer auf weisses Feuer geschriebenen Ur-Tora, die auf JHWH’s Knie ruht. Auch Adam studierte gelegentlich die Ur-Tora, und er gab vom Gelernten an Eva das weiter, was ihn für sie gut dünkte und ihm nützte. Lilith freute sich über Adams Besuch, da sie hoffte, mit ihm zusammen die Ur-Tora studieren zu können. Aber es störte Adam, daß sie gleich viel oder teilweise noch mehr wußte als er, und er weigerte sich, mit ihr zu lernen. Statt dessen versuchte er, Lilith zu seiner Nebenfrau zu machen. Als ihm dies nicht gelang, kehrte er zu Eva zurück. Nun begann er immer intensiver von Liliths unerreichbarer Schönheit zu träumen. Eva aber erzählte er, indem er die Situation umkehrte, daß Lilith nachts zu ihm geflogen komme, um ihn zu verführen. Sie sei eine Dämonin und mit dem Satan liiert.
Inzwischen machte Lilith, die völlig allein war, hin und wieder den Versuch, in die menschliche Gemeinschaft im Garten Eden zurückzukehren. Nach ihrem ersten vergeblichen Versuch, die Mauern zu durchbrechen, verstärkte Adam die Mauer, und Eva half ihm sogar noch dabei. Dabei erhaschte Eva einen Schimmer von Lilith und sah, daß sie eine Frau war wie sie. Jetzt hätten bei Eva eigentlich Zweifel aufkommen sollen, ob die Geschichten Adams und des Satans, Lilith sei eine Dämonin, wirklich stimmten. Sie hätte sich eigentlich bemühen sollen, Lilith als andere Frau, als Schwester wirklich kennenzulernen. Eva und Lilith hätten so gemeinsam die Verkleinerung der Frau wieder rückgängig machen, damit den ursprünglichen Schöpfungsplan verwirklichen und die Erlösung herbeiführen können. Sie hätten dabei die Unterstützung JHWH’s gehabt, da JHWH wachsende Probleme mit Adam hatte, der sich mehr und mehr mit JHWH identifizierte und immer mächtiger wurde.
Doch das Gift, das Adam und der Satan Eva eingespritzt hatten, war stärker. Statt sich zu fragen, was sie in ihrem Leben und in ihrer Beziehung zu Adam ändern müßte, um aus ihrer Unzufriedenheit herauszufinden, stilisierte sie sich, zumal sie inzwischen einen Sohn geboren hatte, zu einer Art rundum glücklichen Muttergöttin hoch, wozu Adam sie auch noch ermunterte. Gleichzeitig blickte sie voll Verachtung auf die gelehrte Lilith, die Gleichstellung mit Adam wollte. Sie dichtete Lilith alles Böse an, das sie in sich selbst verspürte und das dem strahlenden Bild, das sie sich von sich selbst machte, widersprach. Als Eva eines Tages der Gartenmauer entlangspazierte, sah sie einen jungen Apfelbaum, den sie und Adam einst gepflanzt hatten und dessen Zweige über die Mauer hinüberhingen. Sie kletterte hinauf und schaute über die Mauer. Drüben hatte Lilith auf diesen Augenblick gewartet und kam voll Freude zu Eva, in der Hoffnung, in ihr eine Schwester zu finden. Eva jedoch wollte nur die Gelegenheit benützen, um alles Dunkle in sich auf Lilith zu laden und sie damit in die Wüste zu schicken. Sie warf Lilith alle Verleumdungen an den Kopf, die ihr Adam und der Satan über Lilith eingeflüstert hatten, und beschimpfte sie als ehrgeizige Egoistin, die nicht bereit sei, sich für Adam aufzuopfern, und die nicht geduldig warten konnte, bis Adam ihr gewisse Dinge zu tun erlaubte. Lilith wandte Eva enttäuscht den Rücken zu und ging weg.
Seither wartet Lilith jedes Jahr, wenn die Zeit von Rosch Haschana, dem Geburtstag der Schöpfung, und von Jom Kippur, dem Versöhnungstag, herannaht, darauf, daß Adam und Eva zu ihr kommen, um sich mit ihr zu versöhnen, damit sie gemeinsam die Verkleinerung der Frau rückgängig machen und so den ursprünglichen Schöpfungsplan verwirklichen und die Erlösung herbeiführen können. Die Söhne Adams und die Töchter Evas und Liliths tragen den Zwiespalt zwischen den ersten Menschen bis in unsere Zeit weiter. Bis heute werden Liliths Töchter weiter ausgegrenzt. Die Zeit von Rosch Haschana und Jom Kippur wäre ein guter Zeitpunkt, um dies zu überdenken und sich zu versöhnen – und um den ursprünglichen Schöpfungsplan endlich zu verwirklichen.“
10 bzw. 12 männliche Stämme Israels oder nur 1 weiblicher Stamm Israels:
die JüdIn Dinah, Jakob & Leas Tochter?
Zitat Dovid Rosenfeld/aish: „Die Tora sagt uns nichts darüber, was mit Dinah für den Rest ihres Lebens geschah, noch darüber, ob sie jemals geheiratet und eine Familie gegründet hat. Im Midrasch gibt es unterschiedliche Meinungen, wie Simeon Dinah zur Rückkehr überredete. Eine davon ist, daß er ihr versprochen hat, sie zu heiraten. Und tatsächlich wird später eines von Simeons Kindern, Schaul, als Sohn der Kanaaniterin bezeichnet. Wie die Weisen erklären, handelte es sich dabei in Wirklichkeit um Dinah, die als "Kanaaniterin" bezeichnet wurde, weil sie von einem Kanaaniter mißbraucht wurde. Einige der Kommentatoren diskutieren, wie Simeon seine Schwester hätte heiraten können, normalerweise eine Art von Inzest, die sowohl Juden als auch Noachiden verboten ist. Sie erklären, daß dieser Midrasch der Meinung des Talmud Sanhedrin 57b folgt, daß dies keine Form des Inzests ist, die den Noachiden verboten ist. Siehe Kommentatoren zu Raschi bis 46:10.)“
Zitat jüd. Prof. Dr. Yael Shemesh f. Tanach/Bar-Ilan University Ramat-Gan: “Die Gruppenvergewaltigung der Konkubine des Leviten deuten viele Kommentatoren als göttliche Strafe für ihre Untreue. Viele glaubten, daß man in ein kleineres Übel einwilligen kann, um ein größeres Übel abzuwenden. Folglich dürfen in dieser Situation Frauen geopfert werden um Männer zu retten, da der Geschlechtsverkehr mit einer Frau ‚natürlich‘ ist, aber homosexuelle Beziehungen sind es nicht. Im Gegensatz zur Geschichte von Dinah wurde die Episode der Konkubine von Gibea fast nie verwendet, um Frauen ihren Platz zu lehren.“
Richter 19-21 "Die Schandtat von Gibea im Benjamin-Stamm Israels"
Zu der Zeit war kein König in Israel. Da wohnte ein Levit als Fremdling weit hinten im Gebirge Ephraim und hatte sich eine Nebenfrau genommen aus Bethlehem in Juda. Und als seine Nebenfrau über ihn erzürnt war, lief sie von ihm fort zu ihres Vaters Hause nach Bethlehem und war dort 4 Monate. Da machte sich ihr Mann auf, zog ihr nach, um mit ihr zu reden und sie zurückzuholen; er hatte seinen Knecht und ein Paar Esel bei sich. Und sie führte ihn in ihres Vaters Haus. Als ihn aber der Vater der jungen Frau sah, wurde er froh und ging ihm entgegen. Und sein Schwiegervater hielt ihn fest, daß er 3 Tage bei ihm blieb. Sie aßen, tranken, blieben dort über Nacht. Am 4.ten Tag erhoben sie sich früh am Morgen, und er machte sich auf und wollte fortziehen. Da sprach er zu seinem Schwiegersohn: „Stärke dich zuvor mit einem Bissen Brot, danach könnt ihr ziehen.“ Sie setzten sich, aßen beide miteinander und tranken. Da sprach der Vater der jungen Frau zu dem Mann: „Bleib doch über Nacht und laß dein Herz guter Dinge sein.“ Als aber der Mann aufstand und ziehen wollte, nötigte ihn sein Schwiegervater, daß er noch einmal über Nacht dablieb. Am Morgen des 5.ten Tages machte er sich früh auf und wollte ziehen. Da sprach sein Schwiegervater: „Stärke dich doch, wartet, bis sich der Tag neigt. Und so aßen die beiden miteinander.“ Da machte sich der Mann auf und wollte mit seiner Nebenfrau und mit seinem Knecht fortziehen. Aber sein Schwiegervater, sprach zu ihm: „Siehe, der Tag hat sich geneigt und es will Abend werden; bleibt doch über Nacht! Siehe, der Tag geht zu Ende, bleib über Nacht hier und laß dein Herz guter Dinge sein. Morgen mögt ihr früh aufstehen und eures Weges ziehen zu deinem Zelt.“ Aber der Mann wollte nicht mehr über Nacht bleiben, sondern machte sich auf und zog hin und kam bis gegenüber von Jebus – das ist Jerusalem – und hatte ein Paar beladene Esel bei sich und seine Nebenfrau und seinen Knecht. Als sie nun nahe bei Jebus waren, war der Tag fast vergangen; da sprach der Knecht zu seinem Herrn: „Komm doch und laß uns in diese Stadt der Jebusiter einkehren und über Nacht dort bleiben.“ Aber sein Herr sprach zu ihm: „Wir wollen nicht in die Stadt der Fremden einkehren, die nicht von den Israeliten sind, sondern wollen hinüber auf Gibea zu. Geh weiter, damit wir an einen andern Ort kommen und über Nacht in Gibea oder in Rama bleiben.“ Und sie zogen weiter ihres Weges, und die Sonne ging unter, als sie nahe bei Gibea waren, das in Benjamin liegt. Und sie bogen ab vom Wege, um nach Gibea zu kommen und dort über Nacht zu bleiben. Als er aber hineinkam, blieb er auf dem Platz der Stadt; denn es war niemand, der sie die Nacht im Hause beherbergen wollte. Und siehe, da kam ein alter Mann von seiner Arbeit vom Felde am Abend; der war auch vom Gebirge Ephraim und ein Fremdling in Gibea, aber die Leute des Orts waren Benjaminiter. Und als er seine Augen aufhob, sah er den Wanderer auf dem Platz der Stadt und sprach zu ihm: „Wo willst du hin? Und wo kommst du her?“ Er aber antwortete ihm: „Wir reisen von Bethlehem in Juda weit ins Gebirge Ephraim hinein, wo ich her bin. Ich bin nach Bethlehem in Juda gezogen und kehre jetzt nach Hause zurück, doch niemand will mich beherbergen. Wir haben Stroh und Futter für unsere Esel und Brot und Wein für mich, deinen Knecht, und für deine Magd und den Knecht, der bei mir ist, sodaß uns nichts fehlt.“ Der alte Mann sprach: „Friede sei mit dir! Alles, was dir mangelt, findest du bei mir; bleib nur nicht über Nacht auf dem Platz.“ Und er führte ihn in sein Haus und gab den Eseln Futter, und sie wuschen ihre Füße, aßen und tranken. Und als ihr Herz nun guter Dinge war, siehe, da kamen die Leute der Stadt, ruchlose Männer, und umstellten das Haus und pochten an die Tür und sprachen zu dem alten Mann, dem Hauswirt: „Gib den Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, daß wir ihm beiwohnen.“ Aber der Mann, der Hauswirt, ging zu ihnen hinaus und sprach zu ihnen: „Nicht, meine Brüder, tut doch nicht solch ein Unrecht! Nachdem dieser Mann in mein Haus gekommen ist, tut nicht solch eine Schandtat! Siehe, ich habe eine Tochter, noch eine Jungfrau, und dieser hat eine Nebenfrau; die will ich euch herausbringen. Die könnt ihr schänden und mit ihnen tun, was euch gefällt, aber an diesem Mann tut nicht solch eine Schandtat!“ Aber die Leute wollten nicht auf ihn hören. Da fasste der Mann seine Nebenfrau und brachte sie zu ihnen hinaus. Die machten sich über sie her und trieben ihren Mutwillen mit ihr die ganze Nacht bis an den Morgen. Erst als die Morgenröte anbrach, ließen sie sie gehen. Da kam die Frau, als der Morgen anbrach, und fiel hin vor der Tür des Hauses, in dem ihr Herr war, und lag da, bis es licht wurde. Als nun ihr Herr am Morgen aufstand und die Tür des Hauses auftat und herausging, um seines Weges zu ziehen, siehe, da lag seine Nebenfrau vor der Tür des Hauses, die Hände auf der Schwelle. Er sprach zu ihr: „Steh auf, laß uns ziehen!“ Aber sie antwortete nicht. Da legte er sie auf den Esel, machte sich auf und zog an seinen Ort. Als er nun heimkam, nahm er ein Messer, faßte seine Nebenfrau und zerteilte sie Glied für Glied in 12 Stücke und sandte sie an die Stämme Israels. Den durch JHWH genehmigten Krieg und die Vernichtungsweihe gg. ihren eigenen jüdischen Stamm „Benjamin“ gewannen sie.
Da zogen alle Israeliten, das ganze Kriegsvolk, hinauf und kamen nach Bethel und hielten Klage und blieben dort vor dem HERRN und fasteten an diesem Tag bis zum Abend und opferten Brandopfer und Dankopfer vor dem HERRN. Und sie sprachen: „Welcher von den Stämmen Israels ist nicht heraufgekommen zum HERRN nach Mizpa?“ Und siehe, da war ins Lager der Gemeinde niemand gekommen von Jabesch in Gilead. Man zählte das Volk, und siehe, da war kein Bürger da von Jabesch in Gilead. Da sandte die Gemeinde 12000 streitbare Männer dorthin und gebot ihnen: „Geht hin und schlagt mit der Schärfe des Schwerts die Bürger von Jabesch in Gilead mit Weib & Kind. Doch so sollt ihr tun: An allem, was männlich ist, und an allen Frauen, die einem Mann angehört haben, sollt ihr den Bann vollstrecken!“ Und sie fanden bei den Bürgern von Jabesch in Gilead 400 Mädchen, die Jungfrauen waren und keinem Mann angehört hatten. Die brachten sie ins Lager nach Silo, das da liegt im Lande Kanaan. Da sandte die ganze Gemeinde hin und verhandelte mit den Benjaminitern, die auf dem Fels Rimmon waren, und sagten ihnen Frieden zu. So kamen die Benjaminiter zurück zu jener Zeit. Und sie gaben ihnen die Frauen, die sie am Leben gelassen hatten von den Frauen aus Jabesch in Gilead; aber diese waren noch nicht genug für sie.
Da tat es dem Volk leid um Benjamin, daß der HERR einen Riss gemacht hatte zwischen den Stämmen Israels. Und die Ältesten der Gemeinde sprachen: „Was wollen wir tun, daß die Übriggebliebenen zu Frauen kommen? Denn die Frauen in Benjamin sind ausgerottet.“ Und sie sprachen: „Die Entronnenen von Benjamin müssen doch ihr Erbe behalten, damit nicht ein Stamm ausgetilgt werde von Israel. Wir aber können ihnen unsere Töchter nicht zu Frauen geben; denn die Israeliten haben geschworen und gesagt: Verflucht sei, wer Benjamin eine Frau gibt! Siehe, jedes Jahr findet ein Fest des HERRN statt zu Silo, das nördlich von Bethel liegt, östlich von der Straße, die hinaufführt von Bethel nach Sichem, und südlich von Lebona.“ Und sie geboten den Benjaminitern: „Geht hin und legt euch auf die Lauer in den Weinbergen. Wenn ihr dann seht, daß die Töchter Silos zum Reigentanz herausgehen, so brecht hervor aus den Weinbergen und holt euch jeder eine Frau von den Töchtern Silos und geht heim ins Land Benjamin. Wenn aber ihre Väter oder ihre Brüder kommen, um mit uns zu rechten, wollen wir zu ihnen sagen: Gönnt sie uns, denn wir haben nicht für jeden eine Frau gewonnen im Kampf; auch habt nicht ihr sie ihnen gegeben, sonst wäret ihr jetzt schuldig.“ Die Benjaminiter taten das und nahmen sich Frauen nach ihrer Zahl von den Mädchen, die im Reigen tanzten und die sie geraubt hatten, und zogen heim in ihr Erbteil, bauten die Städte wieder auf und wohnten darin.
Encyclopaedia Judaica: "1269 n. Chr. verlangte er vom französischen König Ludwig IX. eine schärfere Haltung gg. die JüdInnen und forderte ihn auf, diese zum Tragen des Judenzeichens zu verpflichten: Pablo Christiani wurde als Jude Saul in Montpellier geboren, studierte unter Rabbi Eliezer und Jakob Ben Elija, nach seiner Konversion zum 'christlichen Glauben' trat er in der Dominikanerorden ein ...".
"Forensisch-Psychiatrische Gutachten über uns deutsche ChristInnen"
9.11.2016: Vortrag Helmut Pillau/ev. Kirchengemeinde Heidesheim
„'Jüdische RemigrantInnen nach dem Holocaust.' Der jüd. Jurist Ernst Fraenkel, der jüd. Philosoph Theodor W. Adorno sowie andere jüdische RemigrantInnen halfen den Deutschen in der frühen Geschichte der BRD, eine Widerstandskraft gegenüber der Suggestivität des Kollektiven zu entwickeln. Philosoph Jürgen Habermas spricht voll Dankbarkeit von ihnen, für seine Generation sind sie ‚zu unersetzlichen großherzigen LehrerInnen geworden‘. Friedrich Nietzsche über die Rolle der JüdInnen für die Deutschen: ‚Europa ist gerade in Hinsicht auf Logisierung, auf reinlichere Kopf-Gewohnheiten den JüdInnen nicht wenig Dank schuldig. Allen voran die Deutschen, als eine beklagenswert nicht von gesundem Menschenverstand geleitete Rasse, der man auch heute immer noch zuerst ‚den Kopf zu waschen’ hat. Überall, wo JüdInnen zu Einfluß gekommen sind, haben sie feiner zu scheiden, schärfer zu folgern, sauberer zu schreiben gelehrt: ihre Aufgabe war es immer, ein Volk ‚zur Raison’ zu bringen.‘ Nietzsche hätte wohl nicht geahnt, in welch umfaßenderen Sinne JüdInnen nach d. Zivilisationsbruch des 'Dritten Reiches' für eine geistige Regeneration der Deutschen wichtig werden sollten. Wenn ich an meine Schulzeit in den fünfziger Jahren zurückdenke, so verstehe ich Habermas gut. Er hatte die bedauerliche geistige Situation in den deutschen Universitäten im Auge; ich dagegen hatte es mit einer vergleichbaren Lage in der Schule zu tun. Statt uns den Weg weisen zu können, stolperten LehrerInnen noch vielfach zwischen 'dem Pathos des Dritten Reiches und den Prinzipien der Demokratie hilflos hin und her'. Wenn ich von heute aus meinen Bildungsgang überblicke, so fällt mir auf, welch wichtige Rolle JüdInnen dabei gespielt haben. Vor diesem Hintergrund leuchtet mir eine Bemerkung des Historikers Christian Graf von Krockow besonders ein, der zur Generation von Jürgen Habermas gehört: ‚Die Heimkehrer aus der Emigration & Verfolgung waren für uns die moralisch & politisch, die geistig Glaubwürdigen, denen wir uns anvertrauen durften.‘ Wie wenig selbstverständlich die Rückkehr deutscher JüdInnen in ihre alte Heimat nach dem Kriege war, zeigte die Haltung der internationalen jüdischen Organisationen. Aus der Sicht des Jüdischen Weltkongresses/Zentralrat der JüdInnen sollte es nur noch darum gehen, in Deutschland gestrandeten JüdInnen nach Palästina bzw. Israel weiter zu helfen und die Restbestände jüdischer Kultur in Deutschland zu sichern. Sonst lag über diesem Land des Holocaust der Tora-Bann = Vernichtungsweihe/Auslöschung, gar ein Fluch s. Tora/Tanach."
->Der jüdische Weltkongress und die USA kritisieren Polen, daß es seine Bürger (u. a. Millionen von JüdInnen) für ihr nach 1939 verlorenes Eigentum bis heute nicht entschädigt hat. Ministerpräsident Donald Tusk, Außenminister Sikorski und seine Regierung zögern, weil so ein Entschädigungsprojekt auch vielen Deutschen zugute kommen müßte.
"Forensisch-Psychiatrische Gutachten über Jesus und uns ChristInnen"
Wie (Evangelische) ChristInnen zu "HeidInnen mutieren müssen"
März 2020: Psychologe Dr. phil. Samuel Salzborn veröffentlicht sein Buch/Preis 15 Euro „Kollektive Unschuld. Die Abwehr der Shoah im deutschen Erinnern“ unter Mitwirkung von Daniel Goldhagen und Th. W. Adorno's "Erziehung/Umprogrammierung nach Auschwitz".
30.9.2020/29.3.2023: Eine Berliner Initiative will alle Martin-Luther-Straßen umbenennen lassen, weil er “bitterbösen Haß säte und aufgrund seiner Einstellung zu Minderheiten kein erinnerungswürdiger Mensch ist“. S. Salzborn berichtet, daß er zudem im konstruktiven Austausch mit dem evangelischen Berliner Bischof Christian Stäblein über den Reformator Martin Luther und dessen Antijudaismus stehe. Er freue sich, daß sich der Bischof für erklärende Kontextualisierungen bei Luther-Straßen ausspricht „denn Luther ist ein großer Problemfall aus meiner Sicht als Antisemitismus-Forscher“ sagt Salzborn.
10.11.2021: „'Kirchen sind wichtige Verbündete im Kampf gg. Antisemitismus! Der Umgang mit antijüdischen Darstellungen und Schmähplastiken eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe! Das könne allerdings nur gelingen, wenn wir uns unserer schmerzhaften Geschichte bewußt sind. Erst dann könne verhindert werden, daß sich Gleiches immerfort wiederholt' betont Diplomat Felix Klein. 'Mehr Selbstreflektion der Kirchen' fordert EKD-Antisemitismusbeauftragter Christian Staffa. Er macht sich für die Entwicklung einer anderen Bildsprache stark 'beispielsweise könne man den Jünger Judas Jesus aus Liebe und nicht aus Verrat küssen lassen' und die Abendmahlformel 'in der Nacht, als er verraten wurde‘ weglassen! ...“ ???
"Wir EdomiterInnen/HeidInnen/NoachidInnen bzw. Esau-/Christen-Säue müssen dann auch fortlaufend Tierbrandopfer erbringen!" ???
Zitat d. jüdischen Schriftstellers Heinrich Heine: In seinem Buch „Reise durch Deutschland“ ist die Reise der verfolgten JüdInnen im Exil seit dem Auszug aus Ägypten eingeholt und wird neu gedeutet z. B. in Cöllen: Exodus 12 „Nicht Götter, Mensch, Vieh in Ägypten, sondern das feindliche Christentum wird kraft des göttlichen Blutzeichens dem Tod geweiht; die Enkelbrut erkennt man noch heut an ihrem Judenhasse."
Zitat Heinz-Werner Kubitza: „War Jesus verrückt? Wenn man ihn aber als Propheten verstanden und verehrt hat: Hat ihm das gereicht? Oder wollte er doch mehr sein? Wir finden in den Evangelien einige Worte, die eine überdrehte Selbstsicht Jesu zeigen. Als er die Zeichenforderung der Pharisäer ablehnt, weil er offenbar zu keinem Wunder in der Lage ist, scheint er dennoch über die Maßen von sich überzeugt, bekennt sich nicht direkt dazu, eine eschatologische Führerfigur zu sein, deutet dies jedoch an und scheint es indirekt auszusprechen. Aber sie sind auch euphemistisch. Denn was würde man heute zu einem Menschen sagen, der von sich selbst behauptet, daß er ein größerer Prophet als Jona, Jesus oder Mohammed sei, bedeutender sei als König David oder Salomo und seine Worte bis in alle Ewigkeit Gültigkeit hätten? Man würde ihm weniger ein 'Vollmachtsbewußtsein' oder eine 'stetige Kräftigkeit des Gottesbewußtseins' attestieren als vielmehr eine ausgewachsene religiöse Neurose oder Psychose. Ist das also des Pudels Kern? War Jesus schlicht ein psychisch kranker Mann? Ohne daß er selbst und seine bewegte Umwelt dies bemerkt hätten? Tatsächlich hat diese These einiges Erklärungspotenzial im Gepäck. Sie ist nicht neu und wurde zuerst prominent durch David Friedrich Strauß in seinem berühmt gewordenen Buch 'Das Leben Jesu/1835 vertreten. Dort sprach Strauß allerdings noch nicht von Krankheit, sondern davon, daß Jesus ein 'religiöser Fanatiker' gewesen sei. In der 2.ten Auflage/1864 meinte er dann, daß Jesu Fanatismus 'an Wahnsinn grenze'. Um die Wende zum 20. Jahrhundert erschien eine ganze Reihe von Büchern, die sich mit der psychischen Situation Jesu beschäftigten. Aus heutiger Sicht wirken sie oft noch sehr unbeholfen. Es war eine Zeit, wo das Interesse an Psychologie und Psychiatrie bereits stark erwacht war. Zum 'Fall Jesus‘ wurden ‚psychiatrische Diagnosen‘ gestellt. Oskar Holtzmann charakterisierte Jesus als 'Ekstatiker'. Dies sei für Holtzmann ‚eine nette Art zu sagen gewesen, daß Jesus nicht im engen Kontakt mit der Wirklichkeit war.‘ Zweifellos war Jesus ein Ekstatiker. Ist Ekstase, eine gesteigerte Form der Begeisterung ins Religiöse hinein, aber schon pathologisch? In manchen Fällen sicherlich. Auf jeden Fall ist sie etwas Verdächtiges. Emil Rasmussen sah in Jesus einen Epileptiker ‚in Gethsemane u. bei d. Tempelreinigung habe Jesus einen epileptischen Anfall erlitten‘. Aus exegetischer Sicht ist das Unsinn und stieß auch damals schon auf viel Kritik. George de Lootsen sah in Jesus einen ‚Degenerierten mit bestimmten Wahnvorstellungen‘, was sein oft bizarres Verhalten erkläre. Charles Binet-Sanglé schrieb 1910 ein Buch mit dem Titel ‚La Folie de Jesus/Das Irresein Jesu‘ und diagnostiziert eine ‚religiöse Paranoia‘. Der Psychiater William Hirsh beschreibt deviantes Verhalten/Handeln bei Jesus, das gg. gesellschaftliche Normen verstößt und von Sanktionen bedroht ist und erkennt bei ihm einen ‚Größenwahn, der unaufhörlich und unermesslich anstieg‘. Jesus sei ‚paranoid‘ gewesen, sein Krankheitsbild stimme perfekt mit dem klinischen Krankheitsbild der Paranoia überein. Das Thema war Anfang des 20. Jahrhunderts so präsent, daß sich der große Albert Schweitzer in seiner medizinischen Dissertation mit diesen und anderen Publikationen beschäftigte. Als Forscher mit ausgesprochen guten historischen Kenntnissen zur Jesusüberlieferung erkannte er natürlich sofort die Unzulänglichkeit vieler Argumente der fachfremden Psychiater, die Aussagen und Geschichten der Bibel noch naiv wörtlich nahmen, während Theologen (zumindest die besseren) schon längst von Gemeindebildungen ausgingen. In Verbindung mit einer Psychologie, die noch in d. Kinderschuhen steckte, kamen Krankheitsgeschichten Jesu zustande, die heute nicht mehr diskussionswürdig sind. Ab 1925 nahm das Interesse an der Psychopathologie Jesu dann stark ab. Dennoch haben alle Genannten bestimmte deviante Motive im Handeln und Reden Jesu als solche erkannt. Im Jahr 1980 beschrieb der Psychiater Leonhard Hochenegg in einem Aufsatz den ‚Prophetenwahn‘, eine Wahnform, die öfter am Beginn einer schizophrenen Psychose auftritt. Störungen des Denkens und der Wahrnehmung bringen den Kranken soweit, daß er Katastrophen, Kriege und den Weltuntergang vorauszusehen glaubt. Alles wird verändert erlebt und symbolhaft gedeutet.“