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WC-Deutsche, Aasfresser, Kanaan, Negev

  • Autorenbild: Edda Wittke
    Edda Wittke
  • 27. Dez. 2025
  • 21 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 31. März

Gott TYR

Tyr ist einer der tapfersten und edelsten Götter der nordischen Mythologie, bekannt als der Gott des Krieges und der Gerechtigkeit. Er steht für Mut, Opferbereitschaft und die unerschütterliche Verpflichtung zur Wahrheit und Ordnung. Tyr ist ein Symbol für wahre Heldenhaftigkeit, da er bereit war, große Opfer zu bringen, um das Wohl der Gemeinschaft zu sichern. Obwohl Tyr ein Kriegsgott ist, unterscheidet er sich von anderen kriegerischen Göttern durch seine Verbindung zur Gerechtigkeit und zum Gesetz. Tyr symbolisiert nicht nur den Kampf als eine Form der Tapferkeit, sondern auch die Bedeutung von Ehre und gerechtem Handeln. In der Wikingerkultur wurde der Krieg nicht nur als ein Akt der Gewalt, sondern auch als eine Möglichkeit betrachtet, Ehre zu gewinnen und die Gemeinschaft zu schützen. Tyr stand für den gerechten Krieg – einen Krieg, der geführt wird, um das Wohl der Gemeinschaft zu sichern und das Gleichgewicht zu erhalten.


Vorwort | Schleswig-Holstein: Lt.Pressemeldung der Polizeidirektion Ratzeburg machte eine Anwohnerin am Morgen des 3.3.2026 in der Feldmark (Ackerland, Wiesen, Weiden, Wald) zw. den Straßen Wittenborn und Möllner Landstraße in Witzhave eine grausame Entdeckung. Da die 2 leblos aufgefundenen Minischweine, ein Eber und eine Sau, einen präzisen Kehlenschnitt aufwiesen, gehen die Ermittler von einer gezielten Tötung aus. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sind die Minischweine am Fundort “nur entsorgt“, aber dort nicht getötet worden.



Schlimmer geht's leider immer ...

Zitat Debora Antmann, missy-magazinede, Berlin/23.5.2017: "'Loud'n Jewcy/Laut und jüdisch!' Not Your GoyToy - Warum ihr nicht wißt, was ein Goy ist und ich den Begriff WC-Deutsche liebe .. Nein, es geht mir nicht um irgendwas mit Nazi-Deutschland und erst recht nicht um .. Ich meine so ganz in der

Gegenwart und in unseren Communitys. Ich sehe die Verwirrung, die Genervtheit, das Unverständnis und ich weiß sogar, wo es herkommt. Jüdische Perspektive als feministische Praxis ist für WC-Deutsche in ihrer Normblase ungefähr so verständlich und naheliegend wie, na ja die Bezeichnung 'Goy'. Ich will nicht sagen, daß das okay ist, aber überrascht bin ich nicht. Nun gut. Jetzt bin ich ja da! .. .'

Bild Tine Fetz/missy-magazinede 'Die WC-deutsche Norm umgibt uns fast immer – auch wenn sie nicht augenscheinlich ist.'"

 

*Lesbisch & jüdisch vs. TORA & Tanach/Levitikus/Talmud & Koran

"'Denn', so verkündet der Talmud lapidar 'in Israel gibt es niemand, der schwule Praktiken (mischkáv sachúr) betreibt' (bKidduschin 82a). Mit anderen Worten: wer JüdIn ist, tut so etwas nicht. Wer es tut, ist kein/e JüdIn (mehr). Ein rabbinischer Kommentar aus der Mischnazeit (2.-3. Jhd. n. Chr.) bezieht das TORA-Verbot in Lev. 18 und 20 ausdrücklich auch auf lesbische Praktiken (Sifra 9, 8)." Siehe auch die 3 jüdischen Todsünden, die in die ewige Hölle führen.


Zitat *Debora Antmann, missy-magazinede/26.9.2017: "'Loud'n Jewcy/Laut und jüdisch!'

Schicksalsvoyeurismus - Ein WC-deutsches Hobby - Jüdische Familiengeschichten sind die Schauermärchen der weiß-christlich-deutschen Unterhaltungskultur. Ich nutze seit ein paar Jahren den Begriff des Schicksalsvoyeurismus, um die Lüsternheit zu beschreiben, mit der WC-Deutsche nach jüdischen Shoah-Familiengeschichten geifern. Die Geilheit und morbide Freude in WC-deutschen Augen, wenn sie mal mehr und mal weniger direkt nach unserem jüdischem Überleben fragen. Oft bin ich versucht, mir eine Geschichte auszudenken, die ungefähr folgendermaßen lautet 'Meine Familie ist aus Lust und Laune irgendwann vor dem Nationalsozialismus in das langweilige Land (bloß nicht zu fancy oder abgefahren) KANAAN, wo Milch und Honig fließen, gezogen und hat da von der Shoah unberührt und unbeeindruckt gelebt, bis irgendwer aus meiner Familie aus ebenso belanglosen Gründen zurück nach Deutschland gekommen ist'. Jüdische Familiengeschichten wie Sammelbildchen anhäufen als WC-deutscher Volkssport. Jüdische Geschichte als WC-deutsches Eigentum. Hautnah. Ich sehe sie vor mir, wie ihnen der Geifer von den Lefzen tropft, sie starren und warten, daß ich mich entblättere. Ich habe gelernt, nicht mehr zu antworten, und bleibe zur allgemeinen Enttäuschung ein verschlossenes Buch. Keine Märchen, nur Bitterheit für euch."


 

Zitat Debora Antmann, missy-magazinede/16.7.2019: "'Loud'n Jewcy/Laut und jüdisch!' Die Konversion zum Judentum ist ein schwieriges Pflaster! In diesem Sinne: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten und zuhören! Mit KonvertitInnen meine ich nicht-jüdische Deutsche, meine ich WC-Deutsche ohne jüdische Familiengeschichte.

Gleichzeitig kommen wir jedoch nicht auf die Idee, den Akt der Konversion von WC-Deutschen zu kritisieren, die sich damit sehr selbstverständlich Zutritt zu unseren jüdischen Räumen und Communitys verschaffen (wollen). Und das, obwohl wir eh schon kaum Communitys jenseits von Gemeinde haben.

Warum morphe ich mich freiwillig in eine marginalisierte Gruppe rein? WEIL ICH ES KANN! Egal wie reflektiert, **WC-Deutsche haben einen Faschismushintergrund, der so internalisiert ist, daß eine Konversion zum Judentum den nicht einfach ausradiert. Jüdische Struggles sind real und zum Judentum zu konvertieren hilft nicht dabei, den Schmerz, die Gewalt und die Diskriminierung sichtbar zu machen, es relativiert sie. Damit sage ich nicht, daß nicht jede Person, die zum Judentum konvertiert, individuell bestimmt gute Gründe hat, aber strukturell bleibt es ein Problem. Vor allem dann, wenn wir sehen, wer oft gehört wird, wer sich in die Öffentlichkeit stellt und eine breite ZuhörerInnenschaft innerhalb der Dominanzgesellschaft findet: oft KonvertitInnen, weil von WC-Deutschen keine Transferleistung nötig ist. Weil die Sprache, das Sprechen, der Blick der gleiche wc-deutsche bleibt, nur das Etikett hat sich geändert. Wurst in Käseverpackung und plötzlich soll es vegetarisch sein. Ich werde wütend, wenn WC-deutsche Konvertiten-JüdInnen Plattformen gründen, um die jüdischen Gemeinden zu kritisieren oder zu vertreten. Mit welchem Recht? In etwa dem gleichen, mit dem Rachel Dolezal auch Präsidentin der NAACP war.

Auch wenn ich mich mit dem Begriff 'Faschismushintergrund' ganz klar auf eine Periode in deutscher und europäischer Geschichte beziehe, ist Antisemitismus ein sehr viel älteres und globaleres Problem, welches wegen seiner langen Geschichte, wegen seines historischen und gegenwertigen Wirkens anhaltend Einfluß auf die Entwicklung von Weltgeschehen hat und damit in großen Teilen intergenerational internalisiert und nicht bewußt ist. Mit allem Nachdruck. Und dem Appell an WC-Deutsche: Nehmt euch nicht immer alles, worauf ihr Lust habt, nur weil ihr es könnt! Ihr könnt euren Judentumfetisch auch ausleben, ohne daß ihr in unsere Communitys eindringt. Und für die vielen von euch, für die der Hinweis zu spät kommt: Fragt euch, ob ihr die lautesten Stimmen der Repräsentanz oder Kritik sein solltet."


HaShems GEN-Technik, Judentum vs. Tierrechte, Christentum

Aasfresser/ESAU

Wie bereits in einem anderen Artikel von uns erwähnt, wird das arme Lebewesen Schwein wie so oft gegen seinen Willen mißbraucht:

Das jüdische Wort für Rückkehr und für Schwein bedeutet "Chazer". Das ist kein Zufall. denn die jüdischen Weisen lehren, "daß das Schwein eines Tages aus seinem unkoscheren Zustand zurückkehren wird. Wenn der Moschiach ben DAVID kommt, wird das Schwein, das unkoscherste aller Tiere, in ein koscheres Tier verwandelt werden, um es Israel zurückzugeben …".

"9. Aw ‘Ein trauriger, aber ultimativ fröhlicher Geburtstag': Wenn der Erlöser Moschiach HaShem ben DAVID, und mit ihm das Potenzial der Erlösung, der 70 n. Chr. einen Moment nach der Zerstörung des jüdischen Tempels geboren wurde und sich seitdem in Rom versteckt hält", endlich auftaucht, werden JüdInnen also wieder Schweinefleisch essen dürfen und nicht gegen ihre 13 Grundsätze des jüdischen Glaubens verstoßen, wo es heißt "Ich glaube mit vollkommenem Glauben, daß die mündliche TORAH und die schriftliche TORAH nicht geändert werden und G-tt uns keine andere TORAH geben wird". Denn die Einhaltung der TORAH-Speisegesetze bedeutet für jüdische Menschen "den Alltag zu heiligen und bewusst zu leben".


JüdInnen nennen das Tier bis dahin aus Ekel "davar acher = ein anderes Ding", berühren es nicht und es ist das "ultimative Symbol des Hasses". Wenn sich jemand "wie ein Chazer verhält", deutet das darauf hin, daß diese Person etwas ungewöhnlich Abscheuliches getan hat. Mit Chazer fissel = Schweinefuß beleidigen oder verfluchen JüdInnen andere Menschen, der Geschädigte darf sich aber juristisch dagegen nicht wehren. Chazer fissel ist ihr Synonym für Heuchelei und protzige Frömmigkeit, die keine innere Aufrichtigkeit widerspiegelt.

 

Der Talmud besagt, "daß die koscheren Gesetze unter die Kategorie der Chok/Mizwa ohne jede Begründung, fallen, und macht folgende Feststellung in Bezug auf Schweinefleisch 'Unsere Rabbiner lehrten ‘Behalte meine Chukim - das bezieht sich auf jene Mizwot, gegen die der Satan und die nichtjüdischen Nationen argumentieren, weil sie sie für unlogisch und verspottend halten, wie z.B. Schweinefleisch nicht zu essen'. Diese Mizwa ist eine Überrationale, nicht etwas, das wir logisch verstehen können. Rabbi Elazar ben Azariah sagt 'daß man nicht sagen soll 'Ich verzichte auf Schweinefleisch, weil es mir nicht schmeckt, sondern daß wir es aufgrund von G'ttes Gebot tun'."

 

TORAH/Tanach "Moses/Levitikus 11 – Aas"

"WC-Deutsche sind Aasfresser"/ESAU

"Ihr sollt für unrein halten das Kamel, weil es zwar wiederkäut, aber keine gespaltenen Klauen hat; ihr sollt für unrein halten den Hasen, weil er zwar wiederkäut, aber keine gespaltenen Klauen hat; ihr sollt für unrein halten das Wildschwein (s. Esau/Edom), weil es zwar gespaltene Klauen hat und Paarzeher ist, aber nicht wiederkäut. Ihr dürft von ihrem Fleisch nicht essen und ihr Aas nicht berühren; weil ihr dadurch unrein werde, ihr sollt sie für unrein halten."

 

Zitat Missy-magazinede, Debora Antmann/8.5.2018: “‘Loud'n Jewcy‘ - Bitte keine Maden auf meinen Salat! Auch Euer Teller ist nicht der Mittelpunkt der Welt! - Ich esse gerne. SEHR gerne! Mit Ausnahme von Schweinefleisch – der WC-Deutschen Lieblingsaas! Ja, es gibt viele Gründe, ganz auf Fleisch oder tierische Produkte zu verzichten, aber darum soll es hier nicht gehen. Sondern um WC-Deutsche und ihr Schwein. Ich mag Schweine. Wenn sie lebendig sind und sich so richtig ordentlich von mir den Rücken durchkraulen lassen. Ich mag sie nicht als Fleisch auf meinem Teller. Das ist für WC-Deutsche häufig kaum zu ertragen. Aber eins nach dem anderen.

Ich esse kein Schwein, weil ich Jüdin bin. Das ist naheliegend und doch weitaus komplexer, als ihr vermutlich denkt. Als ich Kind war, gab es kein Schweinefleisch bei uns zu Hause (außer einmal im Jahr einen Ikea-Hotdog – der war heilig). Ich habe darüber nie nachgedacht und es auch nie vermisst. War halt einfach so. Und ganz ehrlich, bis auf knusprigen Frühstücksspeck schmeckt Schweinefleisch eh meistens auch einfach NICHT. Als meine Mutter starb und ich von einer Sekunde auf die andere plötzlich nur noch von nicht-jüdischen Menschen umgeben war, bestand gefühlt plötzlich ALLLES aus Schwein. Ich war sehr irritiert, kulinarisch etwas abgestoßen, lernte aber schnell: Wer dazugehören will, ißt Schwein! Schwein essen war mein Versuch der Assimilation, der Versuch, es richtig zu machen, der Zwang, deutsch zu sein, und zwar so richtig. Dabei vertrage ich das Zeug nicht mal besonders gut.

Daß ich kein Schweinefleisch esse, heißt nicht, daß ich religiös bin. Hääää?! Ja, ich esse kein Schwein, weil ich Jüdin bin. Ja, das sagt NICHT DAS GERINGSTE darüber aus, ob oder wie ich religiös bin.

Auch hier wieder: Liebe WC-Deutsche, auch wenn der Kolonialismus euch was anderes gelehrt hat: Eure Perspektive hat keine universelle Gültigkeit. Ihr seid weder normal, noch ist es der Rest nicht. Ihr seid einfach nur ignoranter. Und, ja, Schweinefleisch IST eklig…

Ich finde es extremst seltsam, Tiere zu essen, die selbst Fleisch/Aas essen. Das ist irgendwie schräg und mein Körper hat auf diese Vorstellung Schüttelreaktionen. Aber auch hier wieder: Kontext!

Ähnliches kann ich auch aus anderen Teilen der Bundesrepublik berichten. Deswegen noch mal mein Hinweis: Speck ist KEIN Gemüse!"

 

Man versteht unter "Aas" grundsätzlich den toten Körper eines Tieres, insbesondere einen der verwest, ungenießbar, d. h. verdorben ist, also keinesfalls eine normale Speise für Menschen.

 

Die uneigentliche Bedeutung von Aas, nach welcher es überhaupt etwas Stinkendes, Schmuziges, Häßliches bedeutet. In sofern wird in einigen Gegenden jedes Geschwür Aas genannt, und in der Pöbelsprache jede Person, besonders weiblichen Geschlechts, der man die höchste Verachtung bezeigen und die man mit einer niedrigen Benennung belegen will. Früher begnügte man sich, das Aas durch den Abdecker einscharren zu lassen; jetzt wird es häufig technisch verwertet. Das Fleisch der Tiere, die nicht an inneren Krankheiten eingegangen sind, kann roh oder gekocht an Schweine, Hunde und Geflügel verfüttert werden; Häute, Haare, Klauen und Hörner, Fett, Knochen finden die gewöhnliche Verwendung, Eingeweide und Fleisch werden zu Dünger verarbeitet.

 

In jedem Land ist "Aas" kein neutraler Begriff für essbares Fleisch im Alltag für Lebensmittel. Der Begriff impliziert also Tod, Verfall und Ekel.

Das Fleisch gestorbener Tiere wird niemals für die menschliche Ernährung verwendet.

Der Mensch ist Frischfleischesser, kein Aasfresser, er ist nicht so unempfindlich was Fleischverderb angeht wie Wölfe, Hyänen und Geier, die durch ihre starke Magensäure auch noch Aas schadlos verdauen können.

Für ein normales frisch zubereitetes Fleischgericht ist es unüblich und stilistisch höchst ungewöhnlich, den Ausdruck "Aas" wie es Frau Deborah Antmann uns Deutschen gegenüber tut, zu verwenden. In einem Restaurant- oder im Haushaltskontext würde niemand ein frisch zubereitetes Steak, Schnitzel oder Braten einfach als "Aas" bezeichnen, da dies als beleidigend und als geschmacklos wahrgenommen wird.


Warum werden die für das Ökosystem wertvollen Aasfresser nicht krank? Warum die Geier trotzdem nicht krank werden, haben dänische Forscher nun untersucht. Demnach schützen sich die Aasfresser auf gleich doppelte Weise: Sie töten die meisten Keime radikal ab und gehen mit dem Rest eine für beide Seiten profitable Beziehung ein, so die Forscher im Fachmagazin "Nature Communications": "Im Verdauungssystem der Geier herrschen so extreme chemische Bedingungen und vor allem ein so saures Milieu, daß das Aas fast komplett sterilisiert wird. ... Weil diese Mikroben Enzyme absondern, die Fleisch zersetzen, könnten sie den Geiern sogar als mikrobielle Helfer dienen". "Wenn ein Kadaver richtig vor sich hinmodert, dann greifen nur noch die Geier zu. Und da wird es reichlich unappetitlich und auch gefährlich" sagt Biologe Mario Ludwig.


Bei Aasgeruch handelt es sich um den Gestank von altem, verdorbenem und vergammeltem, totem Fleisch. Diesen Geruch will niemand in seiner Nähe haben.


"Aas" wird auch als Schimpfwort verwendet, um gemeine, hinterhältige, unangenehme, abstoßende Menschen zu beschreiben z. B. "So ein mieses Aas!" oder "Stirb, du Aas!". Wie kann es anders sein, das man im Kommunismus durch die Rezension des jüdischen Linken Kurt Tucholsky über ein Werk mit Vorwort vom jüdischen Politiker Karl Radek der kommunistischen Revolutionärin Larissa Reissner darüber fündig wird. Sie war in der bolschewistischen Partei des Führers Wladimir Iljitsch Lenin, der einer multiethnischen Familie entstammte. Mütterlicherseits hatte er deutsch-schwedische Wurzeln, dieser Familienzweig war im Mannesstamm jüdischer Religion. Sein Großvater Israel Blank gehörte als Landarzt der Schicht des Bürgertums an.

Buchrezension Kurt Tucholsky: "Das Kapitel, von dem ich hier spreche, heißt 'Er, Kommunist - Sie, Katholikin. Es schildert das Leben einer kleinen Familie, deren Ernährer arbeitslos wird. Die Frau macht die Aufwartung in einem wohlhabenden Hause, und er muß nun zu Hause ihre Hausarbeit tun. Er wird Tagelöhner und Waschfrau bei ihr, er darf noch bei ihr schlafen, fühlt sich schon als Zuhälter, die Familienperspektive liegt schief. Nun ist er schon 3 Jahre ohne Arbeit, und das Aas, die Frau, läßt ihn doch nicht losÜbrigens hat er auch in Bezug auf die Kinder zu tun, was sie will: Die werden katholisch erzogen, denn so hats der Pfaffe die Frau gelehrt. Seine alten kommunistischen Anschauungen bäumen sich dagegen auf, vergeblich: sie hat das Essen und das Geld. Er kneift aus, er kehrt wieder. Das Allerschlimmste beginnt, wenn die Kinder schlafen, wenn die Türen verschlossen, die Fenster verhängt sind, wenn das ganze kleinbürgerliche Haus tückisch schweigt. Sie zieht sich schon aus. Das eiserne Korsett wird abgelegt, über ihr Gesicht huschen feindselige Gedanken, die jedes seiner Gefühle, jedes Buch auf seinem Tisch hassen. Der Mann weiß es: die Frau freut sich über seine Niederlage, ist glücklich mit seinen Feinden, aber schamlos im Bett, geil, wie es eine Straßendirne nicht sein kann. Keine Prostituierte ist so erfinderisch, wie diese fromme, tugendhafte Frau, die sich hinter verhängten Fenstern ausleben will, die sich auf das Gesetz stützt und von ihrem Mann verlangt, dass er sie wenigstens liebe und befriedige, wenn er seiner idiotischen kommunistischen Ideen wegen zu nichts anderm taugt! Wer nicht arbeitet, der soll auch nicht essen. Je zügelloser der Bettkampf, desto größer die Niederlage. Wie eine gesättigte Milbe fällt die befriedigte Frau auf ihre Kissen zurück. Um sofort, noch ehe sie sich das Haar und die verknüllten Röcke geordnet, unzweideutig zu verstehn zu geben, daß dies in ihren Beziehungen natürlich nichts zu andern vermag. Alles bleibt beim alten. 'Erinnre mich morgen daran, Hans, daß ich die Bibel für Lieschen kaufe! Hörst du? Das "Alte"=TORA/TANACH und das Neue Testament'."

 

Chazer Fissels/ESAU

Zitat chabadorg, Elisha Greenbaum/Australien: “Wir lesen diese Woche von den gottlosen Taten von Isaaks ältestem Sohn Esau. Manche Menschen sind einfach nur böse; sie machen keine Affektiertheit der Tugend, sondern schwelgen im Bösen um seiner selbst willen. Esau war jedoch ein gerissener Betrüger. Er gab sich große Mühe, sich seinem Vater gegenüber als wahrhaft gerecht darzustellen, und offenbarte seinen wahren Charakter erst im Umgang mit seinem jüngeren Bruder Jakob.

In vielerlei Hinsicht ist es einfacher, mit dem fleischgewordenen Bösen umzugehen und es zu besiegen, als diejenigen herauszufordern, die eine Patina der Reinheit annehmen. Ein flagranter Terrorist mag kurzfristig mehr Tod und Zerstörung anrichten als einer, der Kampfanzüge gegen eine Fassade der Respektabilität eintauscht, aber die moralische Klarheit, in der Lage zu sein, Böswilligkeit zu entlarven und anzuprangern, wird behindert. Wenn die Esaus und Arafats (mögen sein Name und sein Andenken ausgelöscht werden) ein großes Spiel daraus machen, sich auf die Seite der Engel zu stellen, während sie gleichzeitig die gleiche mutwillige Bosheit und moralische Verderbtheit säen, aber auf heimliche Weise, dann können sogar wohlmeinende Menschen getäuscht werden, und der Preis, der gezahlt wird, um sie schließlich zu besiegen, ist viel höher.

Das gegenwärtige Exil, unter dem die Juden in den letzten 2000 Jahren gelitten haben, wird in der rabbinischen Überlieferung als das Exil von Edom bezeichnet (Edom ist ein Synonym für Esau). Wenn man mit dem unverhohlenen Bösen konfrontiert wird, weiß man, was man tun muß: Stellung beziehen, sich auf den Kampf einlassen und sich in den Kampf stürzen mit dem sicheren Wissen, daß der Anstand am Ende siegen wird. Der Grund, warum sich dieser gegenwärtige Kampf so lange hingezogen hat, liegt darin, daß unsere Feinde sich so tief in ihre Scharade verstrickt haben, daß es eine eigene Herausforderung ist, das Böse als solches zu identifizieren.

Terroristische Organisationen betreiben ihre eigenen ‘Wohltätigkeitsfonds‘ und ‘Wohltätigkeits‘-Kanäle. Sie haben ihre zahmen Spitzbuben in der BBC und bekennen, Gewalt abzulehnen. Nur wenn Menschen mit Gewissen bereit sind, hinter diese falsche Fassade hinauszublicken und die inhärente Korruption, Leere und Bösartigkeit zu enthüllen, die diejenigen, die uns hassen, wirklich repräsentieren, werden die Chazer Fissels als die Schweine entlarvt, die sie in Wirklichkeit sind, der Friede der Tapferen wird verdient sein, und eine wahre Ära der Erlösung wird anbrechen.“


**Im Namen HaShems

Zitat juedischesmuseumde, Frankfurt/2025: "Die Ausstellung 'Revenge: History and Fantasy‘ präsentiert verschiedene Formen der Selbstermächtigung seitens der JüdInnen als Reaktion auf die Diskriminierung und Gewalt, der sie ausgesetzt waren. Erst wenn ein gewisses Maß an Leid erreicht ist, wird HaShem nach konventioneller Weisheit in die Geschichte eingreifen und Rache an den Peinigern SEINES auserwählten Volkes üben. Bitten um göttliche Vergeltung spielen daher eine Rolle in der rabbinischen Tradition, traditionellen Gebeten und liturgischen Praxis. Nach ihrer Vertreibung aus Spanien wurden die sephardischen Juden zu Piraten und griffen die Schiffe der spanischen Krone an. In der frühen Neuzeit organisierten sich sogenannte 'Bettler-Juden' in Vagabundenbanden, die im gesamten Heiligen Römischen Reich der Deutschen Nation Raubüberfälle verübten. Im frühen 20. Jhd. schlossen sich jüdische Einwanderer an der amerikanischen Ostküste, um der Armut zu entkommen, zu Banden zusammen, die nach ihren eigenen Gesetzen agierten. Die bekannteste davon war die ‘Kosher Nostra‘, die unter anderem gegen die aufstrebende nationalsozialistische Bewegung in den USA kämpfte ... "


Noch mehr jüdische Fake News

Zitat juedischeallgemeinede, Genevieve Hesse/22.12.2025/29.12.2025/9. Tewet 5786: "Didaktik/Lehren - 'Etwas weniger einseitig' - Das Israel-Bild in deutschen Schulbüchern hat sich seit 2015 leicht verbessert. Doch der 7.10. bringt neue Herausforderungen! Eine positive Entwicklung des Israel-Bildes stellt Professor für Didaktik der Geschichte Alfons Kenkmann, in seiner Auswertung von 10 deutschen Geschichtsschulbüchern aus den Erscheinungsjahren 2021-2025 im Auftrag der deutsch-israelischen Schulbuchkommission (DISBK) fest. Seine Studie hat er dieser Tage im Auswärtigen Amt in Berlin vorgestellt. Dies sei jedoch nur das Ergebnis einer Stichprobe, die innerhalb von 3 Monaten erstellt wurde, betont der Koordinator der DISBK, Dirk Sadowski. Im Jahr 2015 hatte die deutsch-israelische Schulbuchkommission 3 Jahre Zeit, um rund 150 Schulbücher aus beiden Ländern zu untersuchen, z. B. *Pride Parade und Astronauten: Als Illustration zeigt ein Foto eine große Menschenmenge bei einer LGBT Pride Parade am Strand von Tel Aviv. Die Unterschrift lautet ‘Auf der Parade wird die Freiheit aller Lebensformen gefeiert‘. Ein weiteres Foto zeigt 2 israelische Astronauten, die eine Mars-Mission in einem Krater in der ***Negevwüste simulieren – die geografischen Voraussetzungen böten dafür eine gute Grundlage, so die Bildunterschrift .. ."

 

***Negevwüste/MarYa Alaha, Jesus von Nazareth

Atommacht Israel: Das Gelände befindet sich rund 12 Kilometer südöstlich von Dimona. Die Anlage wird umgangssprachlich auch als "Dimona" identifiziert. Der Öffentlichkeit wurde vorgetäuscht, die Anlage wäre die Textilfabrik ‘Kitan-Dimona Textile Co. Ltd.'. Der Komplex wurde 2018 in 'Shimon Peres Negev Nuclear Research Center' umbenannt, um Schimon Peres zu ehren. Er und andere haben das israelische Atombomben-Programm in den 1950er Jahren initiiert.

In der Negevwüste spielte 1973 (NT - Galiläa/Jerusalem/Bethlehem) der für ChristInnen bis in alle Ewigkeit untragbare Film (bzw. das Musical) "Jesus Christ Superstar".

Die Edomiter (= ESAU = Christentum), eine der ∞ Erzfeinde Israel, wohnten in der Negevwüste.


Die Negev-Wüste

Der Negev wurde vor 4000 bis 7000 Jahren zuerst von Nomaden bewohnt. Erste Siedlungen entstanden in der Kupfersteinzeit. In der Mittleren Bronzezeit nahm die Siedlungstätigkeit insbesondere im nördlichen Negev erheblich zu. Diese Entwicklung wird mit dem zunehmenden Kupferhandel zwischen der Levante und Ägypten in Verbindung gebracht. Darauf deutet auch ein archäologisch nachweisbarer Rückgang der Siedlungsaktivitäten während der Ersten Zwischenzeit in Ägypten hin. Sowohl Abbau als auch Verarbeitung von Kupfer sind in dieser Region nachweisbar. Die schlechten Klimabedingungen für die Landwirtschaft, geringe Funde von architektonischen Belegen für Ackerbau und Viehhaltung sowie zahlreiche Tonscherben geografisch fernen Ursprungs lassen auf umfangreichen Lebensmittelnimport schließen. Die Amalekiter und Edomiter sind für 2000 v. Chr. belegt. Im 14. Jhd. v. Chr. wurde aus Ägypten kommend das Wissen zur Förderung, Verarbeitung von Kupfer im Gebiet des Negev sowie auf dem Sinai übernommen. Das Römische Reich beanspruchte ab 106 das Gebiet des Negev für sich, wobei das Leben und die Kultur der nomadischen Stämme - wie auch woanders im Römischen Reich üblich - wenig beeinflusst wurden. Unter byzantinischer Herrschaft wurde im 4. Jhd. das Christentum eingeführt. Außerdem wuchs die Bevölkerung durch eine zunehmende Umstellung auf Ackerbau drastisch an.

ESAU/Amalekiter/EDOM

Historisch läßt sich über das Volk der Amalekiter wenig sagen.

Zitate Judentum: "Die Amalekiter gelten in der TORA/im Tanach als räuberisches Nomadenvolk, das im Süden der Region Palästina lebte und ein Erbfeind der JüdInnen ist. In Gen. 36, 12/16 werden sie durch die Nennung Amaleks als Enkel ESAUs in die Nachkommenschaft Isaaks und den Konflikt mit Jakob als Stammvater der Juden gestellt. Daß die Amalekiter im edomitischen Gebiet lebten, legen auch die TORA-Geschlechterliste ESAUs und die Liste der edomitischen Häuptlinge nahe. Das jüdische Amalekitergesetz in Dtn. 25,17–19 nimmt die Vernichtungszusage aus Ex 17, 14 auf und überführt sie in einen Auftrag, das Volk der Amalekiter auszurotten, wenn Israel nach der Landgabe Frieden gefunden hat. Begründet wird diese jüdische Vernichtungsweihe mit dem Angriff der Amalekiter während der Wüstenwanderung. Die Verwerfung Sauls in 1 Sam 15,18 f hat ihre Ursache in der Mißachtung dieses Gebots insofern, als er zwar an den Menschen den Bann vollziehen ließ, d. h. "Mann und Frau, Kinder und Säuglinge" getötet wurden, aber deren König Agag verschonte und duldete, daß sich sein Volk "die besten Schafe und Rinder, das Mastvieh und die Lämmer und alles, was von Wert war" aneignete. "Was aber nichts taugte und gering war, daran vollstreckten sie die jüdische Vernichtungsweihe" (1. Samuel 15, 9). In der jüdischen Überlieferung sind verschiedene Personen, die sich durch besondere Feindschaft gegenüber den JüdInnen hervorgetan haben, dem Stamm Amalek zugeordnet worden. Dazu zählen z. B. der ukrainische Kosakenführer Bohdan Chmelnyzkyi (1595–1657) sowie der germanische/deutsche Heide Adolf Hitler. Die NAZIs galten prominenten Juden, so z. B. Simon Dubnow, Arthur Szyk, Raul Hilberg, als Amalekiter. Solche Überlieferungen hängen mit den jüdischen Vorstellungen über Reinkarnation zusammen, die auf Hebräisch Gilgul genannt wird (wörtlich "Rollen", gemeint ist eine Drehbewegung, hier der Seele). Einige Rabbis gehen sogar so weit, bestimmte Völker mit den Amalekitern zu identifizieren, wie z. B. der Gaon von Wilna, auf den sich Rabbi Joseph Chaim Sonnenfeld berief, als er sich 1898 weigerte, Kaiser Wilhelm II. bei seinem Palästinabesuch zu begrüßen, da Germanen/Deutsche/Heiden/Christen von ESAU/den Amalekitern abstammten. Rabbi Joseph Ber Soloveitchik und andere Rabbiner lehren, daß alle Judenhasser von der Saat Amaleks stammten, so die NAZIs, die Sowjets/Russen, Nasser und der Mufti. Wiederum andere, wie Rabbi Jack Riemer sehen in islamischen Fundamentalisten. Rabbi Shammai Engelmayer bezeichnete den russischen Präsidenten Wladimir PUTIN und den Russischen Überfall auf die Ukraine 2022 als Nachahmung Amaleks. 

Verwendung auch für Palästinenser ("sind wie Tiere", werden von JüdInnen verflucht usw). 1974 wurden die Palästinenser als Volk erstmals mit Amalek gleichgesetzt, als Rabbi Moshe Ben-Tzion Ishbezari aus Ramat Gan sie so bezeichnete. 1980 schloß sich Rabbi Israel Hess dieser Ansicht an. Hess war Rabbi am Campus der Bar-Ilan-Universität und veröffentlichte Februar 1980 einen Artikel mit dem Titel “Die Aufforderung zum Völkermord in der TORA“. Nach dem Tode Jassir Arafats wurde dieser von 200 Rabbis aus Piqquach Nefesch als “Amalek unserer Generation“ bezeichnet und der Vorschlag gemacht, seinen Todestag als Freudentag zu feiern.

Piqquach Nefesch (Wurzel pqch "öffnen") bedeutet “Rettung aus Lebensgefahr“, bezieht sich ursprünglich auf den Bruch der Schabbatgesetze zur Lebensrettung und läßt sich bis in die hasmonäische Zeit zurückverfolgen. Nach jüdischem Recht (Halacha) hat die Pflicht der Rettung von gefährdetem Leben Vorrang vor anderen (religiösen) Pflichten u. Erwägungen. Eine Gefährdung des Lebens ist durch Krankheit, direkte Gefahren oder durch einen Zustand gegeben, der zu einer Lebensbedrohung führen kann.

 

Nach der Gründung des Staates Israel wurde ein großer Teil des Negev zu staatlich-militärischem Gebiet erklärt und die Beduinen wurden auf ein Reservat-ähnliches Gebiet im Nordosten des Negev umgesiedelt, welches lediglich 10 % der Fläche des Negev ausmacht. Am 8.5.2024 ließ die israelische Regierung das nicht anerkannte Dorf Wadi al-Khalil zerstören; mehr als 300 BewohnerInnen wurden obdachlos. Es war die größte derartige Zerstörung seit 14 Jahren.

 

Umweltprobleme

Insbesondere durch Ramat Chovav, einem Industriegebiet mit chemischer Schwerindustrie und dem größten israelischen Sondermülllager s. auch Kernforschungszentrum Negev, wird die Natur des Negev bedroht, da es hier immer wieder zu Un- und Störfällen kam, die Stadt Tel Aviv entsorgt ihre Abfälle im Negev.

 Atommüll in der Wüste Negev

Das Kernforschungszentrum Negev ist zusammen mit der Kernforschungsanlage Sorek Teil der israelischen Nuklearforschung. Es wird berichtet, daß vor Inspektionen falsche Wände und anderes installiert worden sei, um sensible Bereiche zu verbergen. Die Inspektoren informierten die US-Regierung, daß die von Israel auferlegten Restriktionen in der Atom-Anlage ihre Inspektionen sinnlos machten. 1969 wurden die Inspektionen eingestellt. Nach Einschätzungen der Information von Mordechai Vanunu besaß Israel Material für rund 200 Spaltbomben und 20 Wasserstoffbomben. Die Schätzungen wurden von Experten wie Frank Barnaby, Ted Taylor bestätigt. 2015 stellten Wissenschaftler durch Ultraschalluntersuchung 1537 mangelhafte Stellen an der Aluminiumhülle des Reaktors fest, die jedoch nicht die Betriebssicherheit gefährden würden. 2017 erklärte die israelische Regierung, es gebe keinen Grund, den Reaktor abzuschalten. Der Reaktor wurde etwa 1963 kritisch und ist somit seit über 60 Jahren in Betrieb. Eine typische Reaktorlaufzeit liegt bei etwa 40 Jahren, wobei es Ausnahmen gibt.

26.3.1996: "'Alte Container drohen zu lecken' - Mehrere Tonnen radioaktiven Mülls lagern in 30 Jahre alten Containern unter der isaelischen Negev-Wüste direkt über einer wasserführenden, porösen Bodenschicht und drohen auszulaufen. Das berichtete das israelische Fernsehen. Zudem bestehe die Gefahr einer nuklearen Katastrophe, wenn sich ein Erdbeben ereignen sollte. Das Atommüllager Dimona befindet sich 25 km von einer Zone entfernt, in der 2 Erdplatten aneinanderstoßen. ‘Es wurde bereits eine Verschmutzung festgestellt‘ zitierte die Sendung ‘Zweiter Blick‘ aus einer 7 Jahre alten Studie des Landwirtschaftsministeriums “Selbst wenn entschieden würde, das Lager an eine geeignetere Stelle zu schaffen, könnte ein Teil des Mülls nicht verlagert werden“. Die israelischen Behörden verneinten eine Gefahr.“

 

Jüdische "Begrünungspolitik"

Die vom Jüdischen Nationalfonds/JNF betriebene Aufforstungsinitiative hat direkte und spürbare Auswirkungen auf das Leben tausender Menschen in der Negev/Naqab-Wüste. Bei den dort lebenden palästinensischen Israelis handelt es sich um Beduinen, die dort schon vor der Staatsgründung Israels siedelten und über ein traditionelles System von kommunalem und individuellem Landbesitz verfügten. In der Zeit um 1948 wurde im Negev/Naqab der Großteil der ursprünglichen Bevölkerung vertrieben und die im Land verbliebenen Negev/Naqab-Palästinenser wurden unter Militärgerichtsbarkeit gestellt. Nur 19 von ursprünglich 95 Stämmen verblieben im Negev/Naqab. Später zogen die israelischen Behörden das Land dieser Palästinenser auf der Grundlage der in den 1950er Jahren erlassenen israelischen Landgesetze – vor allem des im Jahr 1953 erlassenen Land Acquisition (Validation of Acts and Compensation) Acts – ein. Dem Land Acquisition Act nach konnte der Staat Israel Land für sich reklamieren, wenn sich die Eigentümer am 1.4.1952 nicht auf ihrem Besitz befanden. Zu diesem Zeitpunkt aber waren die Beduinen des Negev/Naqab bereits zwangsweise in das vom israelischen Staat für sie vorgesehene Gebiet umgesiedelt worden. Mindestens 2/3 der JNF-finanzierten Aufforstungsprojekte überdecken die Spuren der gewaltsamen Vertreibung der palästinensischen Bewohner, so die israelische Menschenrechtsorganisation Zochrot. Mit jedem Baum, der auf dem Gebiet gepflanzt wird, schwindet somit die Hoffnung der Beduinen, ihr Land jemals zurück zu bekommen. Seit Gründung des JNF gilt das erklärte Prinzip, daß Land, welches der JNF sich durch Kauf oder anderweitig angeeignet hat, ausschließlich dem Staat Israel oder seinen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern und jüdischen Neueinwanderern zur Nutzung vorbehalten ist. Diese Politik beachtet nicht die Bedürfnisse und Rechte der beduinischen Bevölkerung, ihre Kultur und ihre traditionelle Lebensweise. Auch das Menschenrechtskomitee des Zivilpakts der Vereinten Nationen hat sich in seinen abschließenden Bemerkungen zur Umsetzung des Zivilpakts in Israel am 29.7.2010 mit Sorge zu der gewaltsamen Räumung von Beduinendörfern im Negev/Naqab geäußert und von der israelischen Regierung gefordert, das Recht der Beduinen auf das Land ihrer Vorfahren und auf staatliche Infrastruktur sowie ihre traditionellen landwirtschaftlichen Lebensgrundlagen anzuerkennen. Somit wurden weite Bereiche ihrer Ländereien als Staatsland registriert, während viele Eigentümer nicht einmal davon erfuhren (vgl. Off the Map: Land and Housing Rights Violation in Israel’s Unrecognized Villages, Human Rights Watch – 2008). Auch der “Wald der deutschen Länder“ steht auf dem Land vertriebener Beduinen. Nichtregierungsorganisationen (NGOs) sehen hinter der Zerstörung von Beduinendörfern das “Ziel, das Land für die Aufforstung zu räumen“, wie es in einem Bericht der israelischen NGO Adalah an die UN vom 11.2.2013 heißt. Auch Human Rights Watch beklagt diese Bevölkerungspolitik für die Negev/Naqab-Wüste als systematisch diskriminierend und warnt seit Jahren vor Massenvertreibungen von Beduinen von ihrem Land durch israelische Behörden und die Aktivitäten des JNF. Noch rund 80000 bis 90000 Beduinen leben in Dörfern, die der israelische Staat nicht anerkennt. Die Bewohner dieser ‘nicht anerkannten‘ Dörfer leben in ständiger Angst vor Räumung und Zerstörung. Israelische Menschenrechtsorganisationen fürchten aktuell eine neue Welle der Zerstörung dieser Dörfer. Demnächst soll beispielsweise Umm Al-Hiran im Negev/Naqab mit etwa 1000 EinwohnerInnen abgerissen werden, um einer geplanten Siedlung mit Namen Hiran Platz zu machen. Auch aus ökologischen Gründen steht die “Begrünungspolitik“ des JNF im Negev/Naqab unter Kritik von Umweltexperten. Im Gegensatz zur beduinischen Bevölkerung, die das Land entsprechend den klimatischen Bedingungen nutze, pflanze der JNF in erster Linie nichteinheimische Pflanzen an, die viel mehr Wasser benötigten und ernsthafte und unwiderrufliche Schäden an Natur und Umwelt hervorriefen. So kommen Wissenschaftler der Society for the Protection of Nature in Israel in einer Studie von 2014 zu dem Ergebnis, daß die Vielfalt der Wüstenvegetation deutlich verringert worden sei, seit der JNF dort großflächig fremde Arten wie den Eukalyptus- oder Nadelbaum gepflanzt habe, die beide nicht Teil der ursprünglich in der Region vorhandenen Vegetation sind und zu dem das Risiko von Waldbränden enorm erhöhen. Säugetiere, Reptilien und Vögel seien verdrängt, Ökosysteme in Gegenden, die nie zuvor bewaldet waren, besonders schwer geschädigt worden.

August 2004: Über 100 Störche waren verendet, nachdem sie bei ihrer Zwischenlandung im Negev Wasser aus Tümpeln getrunken hatten, die mit giftigen Stoffen eines nahegelegenen Chemiebetriebs verseucht waren. Der Stadtrat der Negev-Region von Ramat Howej versucht, das Problem von verseuchtem Grundwasser in den Griff zu bekommen. Ein Bericht des Gesundheitsministeriums spricht von säurehaltigem Wasser, das die Fässer einer Sondermülldeponie angreifen könnte. Hadassa Eden, Ingenieurin des Gesundheitsministeriums, wandte sich in einem Brief an den Stadtrat von Ramat Howej. Darin warnte er “Der Grundwasserspiegel beim Gelände mit Sondermüll ist beträchtlich gestiegen; dieses Wasser ist hochgradig säurehaltig und gefährdet die Fässer, die dort deponiert sind."

2019: Nach einem Bericht des Umweltministeriums ist der Ausstoß von verdächtigen, krebserregenden Substanzen im vergangenen Jahr um 28 % angestiegen. Dafür sei vor allem die Müllverbrennung an 3 Anlagen in der Negev-Wüste verantwortlich. Das Ministerium forderte, gegen die Anlagen vorzugehen, bis aufs weitere scheint die Müllverbrennung dort jedoch weiterzugehen. Das Ministerium hat sich zum Ziel gesetzt, Abfälle aus Deponien erheblich zu senken. Die Verbrennung von festen Abfallstoffen, Abfällen aus der Landwirtschaft sowie von Deponien sei für 60 % aller krebserregenden Substanzen verantwortlich, die die Luftverschmutzung im Land verschlimmern. Dr. Revital Goldschmidt vom Environmental Research Center in Haifa forderte strengere Vorschriften und eine verstärkte Durchsetzung in allen umweltverschmutzenden Industrien. "Nur die Schließung umweltschädlicher Industrien ist ein wirksamer Schritt, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Sowohl die Bucht von Haifa als auch Ashdod, die beiden israelischen Hauptstädte der Petrochemie, leiden unter schwerer Umweltverschmutzung" sagte Goldschmidt.


Schwerster Busunfall in der Geschichte Israels

 Negevwüste/St. Petersburg|16.12.2008: "Ein Reisebus mit russischen Touristen, deren Urlaub gerade erst begonnen hatte, kam in der Wüste Negev von der Straße ab, stürzte 80 Meter tief in einen Abgrund und tötete 26 russische Touristen, 29 weitere wurden verletzt. Ein Augenzeuge sagte dem israelischen Rundfunk, ‘der Busfahrer sei auf der kurvenreichen Strecke gefährlich und schneller als laut Tempolimit erlaubt gefahren. Er habe versucht, einen anderen Bus zu überholen und sei dann in den Abgrund gestürzt. Während der Bus sich überschlagen habe, seien Passagiere aus den zersplitterten Fenstern geschleudert worden‘. Der Bus wurde schwer zerstört und blieb in einem Wadi liegen. An Bord waren 55 Reisende aus dem russischen St. Petersburg, die kurz zuvor auf dem Uwda-Flughafen in Süd-Israel gelandet waren und eine Woche Urlaub in Eilat am Roten Meer verbringen wollten.  Die Verletzten seien in Krankenhäuser nach Eilat und Berscheeba transportiert worden. 16 Reisende hätten lebensgefährliche Verletzungen erlitten, einige von ihnen seien ohne Bewusstsein. Russland schickte 2 Flugzeuge des Zivilschutzes mit medizinischem Material nach Israel, wie die Agentur Interfax meldete. Die Stadt St. Petersburg richtete ein Nottelefon für Angehörige ein.

Der israelische Fernsehsender Channel 2 zeigte Bilder vom Unglücksort, der wie ein Schlachtfeld aussah. Quer verstreut über den Abhang lagen Leichen, Verletzte, Busteile wie Türen und ein abgerissenes Rad sowie Reisegepäck. Krankenwagen rasten zum Ort des Geschehens. Israelische Soldaten leisteten Erste Hilfe. Mehrere Hubschrauber transportierten Verletzte in Krankenhäuser."


Zum Nachdenken:



Fortsetzung folgt ...

 
 
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