Gott FREYR, SEIN Goldborsten, Gott ODIN
- Edda Wittke

- 14. Dez. 2025
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 19. Dez. 2025
Gott FREYR und SEIN Eber "Goldborsten"
Freyr ist der nordische Gott des Wohlstands, der Fruchtbarkeit und des Friedens.
Freyr besitzt mehrere wichtige heilige Symbole, die seine Macht und seinen Status verdeutlichen: SEIN Eber Gullinborsti, was "Goldborsten" bedeutet. Gullinborsti, der von den Zwergen Sindri und Brokkr geschmiedet wurde, begleitet Freyr treu auf all seinen Reisen. Die goldenen Borsten des Ebers leuchten so hell, daß sie sogar den dunkelsten Weg erhellen, und Gullinborsti steht für Fruchtbarkeit, Kraft und den Wohlstand, den Freyr bringt. ER ist der Bruder von Göttin FREYA.
Höchster Germanen-Gott ODIN

Gott der Weisheit, des Krieges und der Magie.
Odin opferte ein Auge, um aus dem Brunnen der Weisheit zu trinken. ER reiste oft als alter Wanderer verkleidet in der Welt der Menschen, begleitet von den 2 Raben Hugin und Munin, die ihm Nachrichten aus der Welt bringen, und den 2 Wölfen Geri und Freki. Geri bedeutet "der Gierige", Freki "der Gefräßige", was auf ihren unstillbaren "Hunger" und Wildheit hinweist. SEINE Wölfe begleiten Odin in Walhall, wo sie die gefallenen Krieger bewirten, für "Stärke und Tapferkeit" stehen. Geri symbolisiert nicht nur materielle Gier, sondern auch unstillbare Neugier und Wissensdurst. Freki steht für die Leidenschaft und Entschlossenheit, die notwendig sind, um seine Ziele zu erreichen. Beide reflektieren die Eigenschaften, die in der nordischen Kultur geschätzt werden wie Stärke, Loyalität und der unaufhörliche Drang nach Wissen und Erfahrung.

Göttin FREYA
Freya ist die nordische Göttin der Liebe, der Ehe, der Schönheit, der Fruchtbarkeit, des Krieges und des Goldes. SIE ist die Schwester von Gott FREYR.

Die Edda
Das zentrale literarische Werk und kulturelle Erbe der nordischen Mythologie über GöttInnen und die Schöpfung der Welt, die Weisheitslehren Odins, Weltanschauungen, moralische Werte, die Edda bietet wertvolle Einsichten in die menschliche Natur und das Leben. Die Schöpfungsgeschichte diente auch dazu, die Rolle der Menschen im Universum zu erklären. Die Menschen waren keine passiven Zuschauer, sondern wurden von den Göttern erschaffen, um die Welt zu bewohnen und zu gestalten. Ihr Schicksal war eng mit dem der Götter verbunden, und ihre Handlungen konnten das Gleichgewicht der Welt beeinflussen.
Erschaffung der ersten Menschen Ask und Embla
"Am Anfang der Schöpfungsgeschichte steht das Nichts 'Ginnungagap', ein leeres, ungeformtes Chaos, das sich zwischen 2 Extremen erstreckt. Im Süden liegt das Reich Muspellsheim, eine Welt aus Feuer, Hitze, Licht, im Norden Niflheim, ein eisiges und dunkles Reich des Frosts, Kälte. Die heiße Luft Muspellsheims und die kalte Luft Niflheims trafen im Ginnungagap aufeinander, erzeugten einen Schmelzprozeß. Aus diesem ersten Funken des Lebens entstand der Urriese Ymir, der als erstes Lebewesen gilt, verkörpert die Urmaterie und den Ursprung der späteren Götter- und Menschenwelt.
Ymir nährte sich von der Milch der Kuh Audhumbla, die ebenfalls aus dem Eis des Ginnungagap hervorging. Audhumbla leckte das salzige Eis und formte auf diese Weise ein weiteres Wesen, den ersten Gott Buri. Buri zeugte einen Sohn namens Bor, der Beständigkeit in das Chaos der Welt bringen sollte. Bor vermählte sich mit der Riesin Bestla, und aus dieser Verbindung gingen 3 Söhne hervor: Odin, Vili und Vé, die 3 Brüder spielen eine zentrale Rolle in der weiteren Erschaffung der Welt. Odin, Vili und Vé erkannten, daß Ymir getötet werden mußte, um Ordnung in das Chaos der Schöpfung zu bringen. In einem gewaltigen Kampf töteten sie Ymir, und aus seinem Körper formten sie die Welt. Ymirs Blut bildete die Meere und Flüsse, sein Fleisch die Erde, seine Knochen die Berge, und aus seinem Schädel formten die Götter das Himmelsgewölbe. Aus Ymirs Hirn schufen sie die Wolken, und seine Haare wurden zu den Bäumen und Pflanzen der Welt. Die Götter gestalteten die Erde in mehreren Ebenen, von denen die mittlere, Midgard, der Wohnort der Menschen wurde. Diese Welt wurde von einer riesigen Schlange, der Midgardschlange, umringt, die in den Tiefen des Ozeans lebt. Über Midgard liegt Asgard, die Welt der Götter, die über eine Regenbogenbrücke namens Bifröst mit der Menschenwelt verbunden ist. Unter Midgard liegt die Unterwelt, Niflheim, das Reich der Toten.
Nachdem die Welt geformt war, widmeten sich Odin, Vili und Vé der Schöpfung der ersten Menschen. An einem Strand fanden sie 2 Baumstämme, aus denen sie das erste Menschenpaar formten. Odin gab ihnen den Lebensatem, Vili schenkte ihnen Verstand und Gefühle, und Vé gab ihnen Sprache und Sinne. So entstanden Ask und Embla, die ersten Menschen. Ask und Embla wurden in Midgard angesiedelt, wo sie die Aufgabe erhielten, die Menschheit zu gründen. Aus ihnen entstanden die späteren Generationen der Menschen, die Midgard bewohnen."
Die Schöpfung der Menschen stellt ein entscheidendes Moment dar, verdeutlicht die enge Verbindung zwischen Göttern und Menschen. Die Götter, insbesondere Odin, der als oberster Gott und Schöpfer des Lebens gilt, hatten ein großes Interesse an der Welt der Menschen und griffen oft in deren Geschicke ein.
Die Welt ist als riesige Esche "Yggdrasil" dargestellt, die das gesamte Universum umfasst. "Yggdrasil verbindet die verschiedenen Ebenen der Existenz miteinander: Asgard, die Welt der Götter, Midgard, die Welt der Menschen, und Niflheim, die Welt der Toten. Die Esche Yggdrasil steht im Zentrum des Kosmos und ist das Symbol für die Ordnung und Beständigkeit des Universums".
An den Wurzeln von Yggdrasil liegen verschiedene Quellen, darunter die Quelle des Wissens, Mimir, und der Brunnen Urd, der für das Schicksal steht. Die Nornen, 3 Schicksalsgöttinnen, bewachen den Brunnen und bestimmen das Schicksal aller Lebewesen. Sie spinnen die Fäden des Lebens und verkünden den Tod.
Die Walküren waren daher nicht nur Boten des Todes, sondern auch Beschützerinnen und Führerinnen der Seelen in das Jenseits.

Die Götter versammeln sich regelmäßig unter Yggdrasil, um wichtige Entscheidungen zu treffen und das Schicksal der Welt zu lenken. Die Esche Yggdrasil ist jedoch nicht unverwundbar. Sie wird ständig von verschiedenen Wesen bedroht, darunter der Drache Nidhöggr, der an ihren Wurzeln nagt, und die Eichhörnchen Ratatoskr, das Zwietracht zwischen den Welten säht, indem es Nachrichten von einem Ende der Esche zum anderen überbringt.
Einige nordische Runen wurden auch für Gesundheit, Gezeiten, Liebe, Samen, sogar Zeit verwendet. Andererseits wurden einige Runen für Verfluchungen, Abtreibungen oder sogar für Tod und Geburt verwendet. Damals glaubten die Menschen, daß sie mit Hilfe von Runen und Beschwörungsformeln die Zeit kontrollieren könnten. Außerdem wurden die nordischen Runen von den Wikingern vor mehr als 2000 Jahren unter anderem dazu benutzt, um das Glück anzuziehen. Wie in allen Religionen geben weiteren Aufschluß über rituelle Handlungen heute z. B. Moorfunde mit Waffen-, Schmuck- und Kleiderfunden das Zeugnis über Opfergaben an die GöttInnen, leider werden daneben auch Menschen- und Tieropfer gefunden.
Wissenschaftlich-Ethische Vernunfts-"Schöpfung und Ragnarök"
(Kosten rd. 15 000 000 000 €)
19.12.2025-2040/Schweiz: "Das Cern hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2040 einen weiteren Großbeschleuniger zu bauen, den Future Circular Collider (FCC). Dieser soll aus einem Ring von 91 km Umfang in Ø 200 Meter Tiefe bestehen. Ziel ist es herauszufinden, woraus 95 % der Energie und Materie im beobachtbaren Universum bestehen und warum Materie im Vergleich zu Antimaterie so viel häufiger vorkommt." Wenn DAS schief geht, gibt es uns nicht mehr …
Fortsetzung folgt ...



