Coulrophobia, Pediophobia, Kreuz, Hinrichtung/Teil 2
- Edda Wittke

- 28. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Feb.
"2 Ehefrauen, 5 Kinder" … und noch mehr kommerzielle Einnahmen
Dieses "Bild" wird gerne von Gnostikern, Esoterikern, Chanellern, Filmemachern u. a. mißbraucht. Es wurde gefälscht, um vortäuschen "Jesus ben Josef ist Jude. Als Rabbi muß er verheiratet sein und wegen der Todsünde Seriat Sera Levatala (Verbot der Verschwendung des Spermas) viele Kinder haben".
Unsere 12 Apostel hätten uns dies mitgeteilt, wenn dem so wäre, auch keine biblischen oder historischen Quellen und Berichte wie die vom Historiker Flavius Josephus oder römische Schriften wie die von Tacitus stützen die Aussage, "daß Jesus verheiratet war und Nachkommen hatte".
Anders sehen es Filmemacher wie der israelisch-kanadische Jacobovici und Religionsprofessor Wilson "6 Jahre lang haben wir zusammen an dem Dokument geforscht. Nur, um sich heute sicher zu sein, daß wir damit ein fünftes Evangelium gefunden haben, das nicht in der Bibel steht. Das ist eine ziemliche Sensation". Die 2 "Jesus-Forscher" führen eine spektakuläre Geschichte ins Feld "Das Manuskript ist letztlich nur ein Code, das verklausuliert eine neue Variante vom Leben Jesu erzähle. Demnach habe dieser eben Maria Magdalena geheiratet. Außerdem habe das Paar 2 Söhne gezeugt, Manasseh und Ephraim".
Eine weitere bitterböse Fälschung, denn Manasseh und Ephraim sind aus den 12 jüdischen Stämmen, ihr Vater ist Josef. Aus dieser Linie kommt einer der zukünftigen 2 jüdischen Messiasse "Mashiah ben Josef“, der im Endkampf für das Neue Jerusalem getötet wird, aber durch den zweiten Messias “Mashiah HaShem ben David“ wiederbelebt wird wie die 6000000 ermordeten und ohne Gehirnschaden wiederbelebten JüdInnen am Berg Sinai vor ca. 3500 Jahren.
Die Church of Fear (COF/Kirche der Angst) war ein Projekt des deutschen Bühnenkünstlers Christoph Schlingensief, das sich kritisch mit der Verbreitung von Angst durch autoritäre Institutionen (Staat, Kirche) auseinandersetzte. Es wurden im Rahmen des Projektes unter anderem Kirchengebäude errichtet und Gemeinden gegründet. Die Aktion wurde gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Weitere Aktivitäten waren Pfahlsitzwettbewerbe und Performance-Aktionen wie “schreitender Leib“ und “Abendmahl“. Eine materielle “Church of Fear“ für alle Religionen und Nichtgläubige wurde als Blechkirche in OBERFRANKEN-Bayreuth, als Holzkirche in Kördorf (Jammertal) durch den Holzkünstler Udo Havekost errichtet.
Fortsetzung folgt ...



